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Startelf-Überraschung beim 1. FC Magdeburg möglich?

Magdeburg – Die Aufstellung des 1. FC Magdeburg vor dem Duell gegen Eintracht Braunschweig ist weiterhin offen. Trainer Petrik Sander (68) steht vor der Herausforderung, seine Mannschaft gegen die in guter Form befindlichen Löwen richtig aufzustellen.

„Unser Spielsystem werden wir nicht verändern“, erklärte der 68-Jährige bei der Pressekonferenz vor der Begegnung. Damit steht fest: Der FCM wird auch diesmal im bewährten 4-3-3 starten, wie bereits in den letzten sechs Partien. Torhüter Reimann ist gesetzt. Abseits des Tores gibt es jedoch viele offene Fragen.

Bereits in der Abwehrreihe zeichnen sich Unsicherheiten ab. Mit Jean Hugonet (26) und Daniel Heber (31) kehren zwei wichtige Abwehrspieler zurück. Allerdings ist unklar, ob sie direkt in der Startelf stehen werden.

Wahrscheinlicher scheint ein Innenverteidiger-Duo aus Marcus Mathisen (29) und Tobias Müller (31). Auf der linken Seite ist das Startrecht des formstarken Alexander Nollenberger (28) kaum zu bestreiten, während die rechte Abwehrseite offen bleibt. Wegen „grippaler Beschwerden“ fällt Lubambo Musonda (30) vermutlich aus, weshalb Philipp Hercher (29) erneut eine Option für den rechten Außenverteidiger-Posten ist.

Mit Nollenberger und Hercher auf den Außenverteidiger-Positionen verfügt Magdeburg über ausreichend Tempo, um den schnellen Angriffen der Braunschweiger Paroli zu bieten.

Im defensiven Mittelfeld ist Silas Gnaka (27) eine feste Größe, daneben hat Trainer Sander mehrere Wahlmöglichkeiten. Zwar war Falko Michel (25) im Trainingslager erkrankt, hat die Krankheit aber zügig überwunden. Er dürfte erste Wahl sein, auch wenn Sander betont: „Es kann sich jederzeit noch etwas ändern.“ Als offensiver Mittelfeldspieler hat zuletzt Laurin Ulrich (20) überzeugen können.

Auf der linken Außenbahn ist Baris Atik (31) gesetzt, während sich Mateusz Zukowski (24) als Spitze einen Stammplatz erarbeitet hat. Der Pole traf in den vergangenen vier Ligaspielen jeweils und zeigte auch im Trainingslager starke Leistungen.

Auf dem rechten Flügel hingegen steht Trainer Sander vor der größten Herausforderung. Rayan Ghrieb (26), der öffentlich kritisiert wurde, bleibt hinter den Erwartungen zurück, weshalb vermutlich erneut Noah Pesch (20) starten wird. Zudem gibt es mit Albert Millgramm (21), der ein herausragendes Trainingslager absolvierte, eine weitere vielversprechende Option.

Petrik Sander weist zudem auf die derzeitigen Umstände hin: „Man muss die Krankheitsfälle berücksichtigen. Gerade bei diesem Wetter kann immer etwas dazwischenkommen.“

2. Bundesliga Tabelle

Die Bedeutung der Tabelle in der 2. Bundesliga ist klar: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Gleiches gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte kämpft in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise Klassenerhalt.