FCM-Profi steht vor Wechsel nach Bulgarien
Magdeburg – Emir Kuhinja (23) scheint seine Zeit beim 1. FC Magdeburg beendet zu haben. Rund zwei Jahre nach seinem Wechsel zum FCM gehen beide Seiten nun getrennte Wege. Der Stürmer hat Berichten zufolge bereits ein Angebot aus Bulgarien erhalten.
Das Portal „fussballeuropa.com“ hatte den möglichen Abgang bereits vermeldet. Der Mittelstürmer, der einst für 75.000 Euro zum 1. FC Magdeburg wechselte, wird in der Rückrunde voraussichtlich nicht mehr zum Kader von Trainer Petrik Sander gehören.
In letzter Zeit war Kuhinja vor allem im Kader der U23-Mannschaft aktiv, doch auch dort bekam der gebürtige Frankfurter kaum Einsatzzeiten in der Regionalliga. Seit Ende Oktober wurde er nicht mehr berücksichtigt.
Nur selten zeigte Kuhinja Leistungen wie beim wichtigen Heimspiel im Februar 2024. Damals wurde er in der Nachspielzeit der 90.+4. Minute eingewechselt und erzielte nur eine Minute später den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Kiel.
Dieser Hoffnungsschimmer ließ Fans auf weitere solche Momente hoffen, doch dies blieb sein einziger Treffer in zwei Jahren beim FCM.
Allerdings muss man auch erwähnen, dass der 23-Jährige immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Dadurch war es ihm kaum möglich, regelmäßige Spielpraxis zu sammeln und seine Leistungskonstanz zu verbessern.
Nach dieser schwierigen Phase steht für den deutschen Angreifer nun offenbar ein Neuanfang bevor: Laut mehreren Medienberichten hat er in Bulgarien bei Beroe Stara Zagora bereits einen neuen Verein gefunden. Der Erstligist kämpft derzeit gegen den Abstieg und hofft, mit Kuhinja mehr Offensivpower zu gewinnen.
Für Emir Kuhinja geht es jetzt darum, seine Chance in Bulgarien zu nutzen und sich in den kommenden Jahren für anspruchsvollere Aufgaben zu empfehlen.
2. Bundesliga Tabelle
Die Platzierungen in der 2. Bundesliga haben folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um sich den Aufstieg oder den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu sichern.