FCM-Trainer vor Duell im Tabellenkeller: „Wir wollen den Gegner unter Druck setzen“
Magdeburg – Spannung pur im Abstiegskampf in der Avnet-Arena: Am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr trifft der 1. FC Magdeburg im direkten Vergleich auf Arminia Bielefeld. Nur ein Punkt trennt die beiden Teams, und mit einem Sieg könnte der FCM zumindest einen unmittelbaren Konkurrenten in der Tabelle hinter sich lassen.
Zu Beginn der Pressekonferenz sorgte FCM-Trainer Petrik Sander (65) für Erleichterung bei den Anhängern: Obwohl Rayan Ghrieb (26) und Baris Atik (31) am Dienstag nicht am öffentlichen Training teilnehmen konnten, stehen sie für die anstehende Partie zur Verfügung. „Momentan gibt es bei uns keine krankheitsbedingten Ausfälle, sodass wir nahezu aus dem Vollen schöpfen können“, erklärte er.
Neben den bereits länger verletzten Spielern gesellt sich nun auch Pechvogel Daniel Heber (31) zu den Ausfallerscheinungen. Sander erläuterte den Hintergrund: „Er versucht immer wieder zurückzukommen, wird jedoch ständig zurückgeworfen, da sein Knie noch nicht mitspielt.“
Das Match erwartet der Coach als eine sehr anspruchsvolle Begegnung: „Es wird ein laufintensives Spiel gegen eine Mannschaft, die sowohl im Umschaltspiel als auch in der Defensive schnell agiert.“
Gleichzeitig unterstrich er erneut, wie schon in den vergangenen Wochen, dass seine Mannschaft ihr eigenes Spiel durchsetzen möchte: „Wir wollen uns nicht auf die Stärken des Gegners einstellen, das ist nicht der richtige Weg. Unser Ziel ist es, den Gegner zu Fehlern zu zwingen, und damit hatten wir bisher guten Erfolg.“
Auf die Frage nach den Problemen bei Standards reagierte der FCM-Coach gelassen: „Es war klar, dass diese Frage kommt. Dennoch möchte ich das Thema nicht unnötig aufblasen, sonst würde man den Elefanten nur größer machen.“
Nicht nur beim öffentlichen Training am Dienstag wurde das Verteidigen von Standardsituationen geübt. Welche taktischen Feinheiten sich das Trainerteam speziell für die Ecken ausgedacht hat, bleibt aber vorerst ein Geheimnis.
Der 65-Jährige ist sich aber auch bewusst, dass ein Spiel wie gegen Fürth eine Ausnahme darstellt: „Es wird nicht in jeder Partie vorkommen, dass wir drei Gegentore nach Standards kassieren.“