Ende der Niederlagenserie: 1. FC Magdeburg gelingt Befreiungsschlag gegen Nürnberg
Von Malte Zander
Magdeburg – Der 1. FC Magdeburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben.
Im Duell mit dem 1. FC Nürnberg sicherten sich die Elbestädter einen klaren 3:0-Erfolg (0:0). Für den FCM trafen Mateusz Zukowski (24., 73., 90.+6) sowie Maximilian Breunig (25., 90.+10) und bescherten damit den dritten Heimsieg der laufenden Spielzeit.
Rafael Lubach vom Club (20) erhielt in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Obwohl Magdeburg weiterhin das Tabellenende besetzt, hat das Team die Abstiegsplätze weiterhin im Blick. Für Nürnberg besteht hingegen die Gefahr, am Sonntag aus der oberen Tabellenhälfte zu rutschen.
Als Zeichen des Protests gegen die Pläne der Innenministerkonferenz blieben die Fankurven in Magdeburg während der ersten zwölf Minuten leer, da beide Ultra-Gruppen auf jeglichen Support verzichteten. Erst ab der 30. Minute wurde die Unterstützung wieder aufgenommen.
Auch auf dem Spielfeld war es zunächst recht ruhig: Magdeburg bemühte sich zwar, kam jedoch kaum zu Torschüssen, während Nürnberg vor allem bei Standardsituationen gefährlich wurde.
Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatten die Hausherren ihre besten Möglichkeiten, doch sowohl Philipp Hercher (29., 41.) als auch Laurin Ulrich (20., 42.) scheiterten jeweils an Torwart Jan Reichert (24), obwohl Nürnberg dabei viel Glück hatte.
Nach Wiederanpfiff sorgte Pyrotechnik in beiden Fanblöcken dafür, dass Schiedsrichter Felix Bickel (29) das Spiel für 13 Minuten unterbrechen musste.
Magdeburg dominierte nun das Geschehen und verlagerte das Spielgeschehen fast ausschließlich in die Hälfte der Gäste. Letztlich war es jedoch ein Standard, der den Führungstreffer brachte: Bei Baris Atiks (30) Freistoß reagierte Zukowski am schnellsten und vollendete sehenswert zum 1:0 (73.).
Kurz darauf musste Nürnbergs Lubach nach Gelb-Rot den Platz verlassen. Trotz Unterzahl wurde Nürnberg zwar aktiver, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen erarbeiten.
Magdeburg behielt die Ruhe und stellte durch Zukowski auf 2:0 (90.+6), bevor der eingewechselte Breunig den Sieg endgültig sicherte.
2. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung
Die Rangliste der 2. Bundesliga erklärt sich folgendermaßen: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Meister der Zweiten Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte erhält die Möglichkeit, in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse anzutreten.