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Startelf gegen Leipzig? FC-Coach Kwasniok dämpft die Erwartungen bei Bayern-Leihgabe Chávez

Köln – Felipe Chávez (18) soll das kreative Potenzial im Mittelfeld des 1. FC Köln langfristig auf ein höheres Niveau heben. Beim Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr) wird er jedoch zunächst nur von der Ersatzbank aus zuschauen.

Obwohl FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) normalerweise ungern vorab Einblicke in seine Aufstellung gibt, machte er vor dem Duell gegen die Sachsen eine klare Ansage bezüglich eines möglichen Startelf-Einsatzes von Bayerns Leihspieler: „Er wird nicht von Beginn an spielen.“

Hauptgrund für diese Entscheidung sei vor allem die bislang überzeugende Leistung der restlichen Mannschaft. „Ich finde, wir agieren im Mittelfeld in den letzten Wochen sehr solide“, betonte Kwasniok.

Darüber hinaus verfüge Chávez über andere Qualitäten als jene, die gerade gegen Leipzig gefragt seien: „Gerade gegen Leipzig, wo das Spielfeld sehr weit ist und der Weg zum gegnerischen Tor lang sein wird, und ich nicht erwarte, dass wir das Spiel dominieren, würde ich dem Spieler keinen Gefallen tun“, erläuterte der Coach und stellte dem Nachwuchstalent gleichzeitig ein späteres Debüt im FC-Trikot in Aussicht: „Felipe kann unsere Spielgestaltung insbesondere im letzten Drittel entscheidend vorantreiben.“

Insgesamt habe er ohnehin einen sehr positiven Eindruck von dem 18-Jährigen, der erst am letzten Tag der Transferperiode zum Team stieß.

Das liege einerseits an seinem außergewöhnlich starken linken Fuß, den laut Kwasniok „jeder sofort erkennen kann“. Andererseits sei vor allem sein großer Aktionsradius entscheidend, den der junge Spieler mit und ohne Ball zeige.

„Er besitzt viel Spielintelligenz und eine ausgeprägte körperliche Präsenz. Damit gelingt es ihm trotz seiner physischen Unterlegenheit gegenüber robusten Gegnern auch auf Bundesliganiveau Akzente zu setzen“, ist sich Kwasniok sicher.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga erklärt sich wie folgt: Der Klub, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Rängen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Das Team auf dem drittletzten Rang (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft es auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.