Tragisches Feuer in den USA: NHL-Reporterin (†37) und ihre drei Kinder sterben bei Hausbrand
White Bear Lake (Minnesota/USA) – Ein schwerer Schicksalsschlag erschüttert die US-Eishockeyszene: Am Samstag kam die 37-jährige NHL-Journalistin Jessi Pierce bei einem Brand in Minnesota ums Leben. Ebenso verloren ihre drei kleinen Kinder sowie ihr Hund bei dem Feuer ihr Leben.
Am Samstagvormittag wurde die Feuerwehr von White Bear Lake zu Pierces Wohnadresse alarmiert, nachdem Anwohner Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses schlagen sahen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Trotz sofort eingeleiteter Löschversuche konnte für eine erwachsene Person, drei Kinder und den Hund, die sich noch im Haus befanden, keine Rettung mehr erfolgen, wie das Fire Department via Facebook mitteilte.
Am Sonntag bestätigte die NHL offiziell, dass die Verstorbene Jessi Pierce war.
„Jessi Pierce verband ihre Leidenschaft für Eishockey mit der Liebe zu ihrer Familie und dem Leben insgesamt“, hieß es in einer Stellungnahme der Liga.
„Die gesamte National Hockey League spricht der Familie Pierce ihr tiefes Mitgefühl und ihre Gebete zum Verlust von Jessi und ihren drei Kindern aus. Jessi war ein begeistertes Mitglied des nhl.com-Teams und hat unseren Sport über ein Jahrzehnt hinweg mit großem Engagement begleitet. Ihr Fehlen wird schmerzlich empfunden.“
Pierce war seit zehn Jahren Reporterin für die Minnesota Wild auf der offiziellen Webseite der NHL und wurde auch von ihrem Team in tiefer Trauer geehrt.
Die Minnesota Wild äußerten sich auf X wie folgt: „Wir sind zutiefst erschüttert über den tragischen Verlust von Jessi und ihren Kindern. Jessi war eine warmherzige, empathische Person, die sich sehr für ihre Familie und Mitmenschen einsetzte. Als Reporterin für die Wild und die NHL war sie eine engagierte Botschafterin des Eishockeysports. Jessi und ihre Kinder werden uns unendlich fehlen.“
Die Ursache des Feuers ist bislang noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
Pierce hinterlässt ihren Ehemann Mike Hinrichs. Für die Familie wurde bereits eine GoFundMe-Kampagne gestartet, um unter anderem die Bestattungskosten zu finanzieren. Bereits bis Montag sind über 63.000 US-Dollar (rund 54.800 Euro) an Spenden eingegangen.