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Kann Kuhnekath die Sorgen der Eispiraten lindern? Ex-Eislöwe soll der Offensive mehr Variabilität verleihen

Crimmitschau – In der Hauptrunde stehen noch sechs Begegnungen aus, doch die Eispiraten sehen sich insbesondere wegen der anhaltenden Verletzungsprobleme in Schwierigkeiten. Deshalb haben die Verantwortlichen reagiert und den Angreifer Philipp Kuhnekath (28) aus Bad Nauheim verpflichtet.

Teammanager Ronny Bauer erklärt: „Wir konnten einen erfahrenen DEL2-Stürmer gewinnen, der uns helfen wird, die Kaderqualität und -tiefe zu erhöhen. Besonders wichtig ist das, da sich die Rückkehr von Tim Lutz und Vinny Saponari weiterhin verzögert.“

Ob Kuhnekath vor dem Tor für mehr Durchschlagskraft sorgen kann, bleibt abzuwarten, denn als Torschütze war er zuletzt nicht sonderlich auffällig.

Mit nur einem Treffer und einer Vorlage in 13 Spielen für Bad Nauheim fällt seine Bilanz eher bescheiden aus.

Deutlich erfolgreicher war der in Duisburg geborene Spieler während seiner Zeit bei den Dresdner Eislöwen, für die er in den Jahren 2022 und 2023 in 109 Partien 21 Tore und 30 Assists verbuchte.

Es folgten zwei Spielzeiten in Krefeld, in denen Kuhnekath 98 Mal zum Einsatz kam und 17 Tore sowie 25 Vorlagen erzielte. In Bad Nauheim lief es zuletzt nicht rund, und „aufgrund verschiedenster Umstände“ erhielt er nicht die erhofften Einsatzzeiten, wie die Eispiraten bei seiner Verpflichtung mitteilten.

„Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zu den Eispiraten geklappt hat. Ich hoffe, mich schnell im Team zurechtzufinden und meinen Teil dazu beizutragen, die Saison so erfolgreich wie möglich zu beenden“, sagt Kuhnekath.

Bereits am Freitagabend in Bietigheim soll der Neuzugang mitwirken, um den Absturz in die Play-down-Plätze zu verhindern.

Sein Debüt vor heimischem Publikum gibt Kuhnekath am Sonntag gegen den EV Landshut – dann in eigens für den sechsten Veteranen-Tag im Sahnpark entworfenen Camouflage-Trikots.