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29 Treffer in nur drei Partien: IceFighters Leipzig benötigen dringend eine Wende

Leipzig – In den bisherigen drei Begegnungen des Playoff-Achtelfinals zwischen den KSW IceFighters Leipzig und den ECDC Memmingen Indians fielen im Durchschnitt fast zehn Tore pro Spiel. Am Sonntag steht für die Sachsen ein absolutes Muss-Sieg an, um das Aus im Wettbewerb abzuwenden.

Am Freitagabend wurden die Leipziger Eishockeyspieler beim Oberliga Süd-Zweiten aus Schwaben mit einer deutlichen 2:9-Niederlage zurück in die 520 Kilometer entfernte Messestadt geschickt. Zu Beginn des zweiten Drittels gelang Tim Detig (24) noch der Anschlusstreffer zum 1:2, doch bis zum Ende des Mittelabschnitts zogen die Indians auf 6:1 davon.

Im letzten Drittel bauten Milan Pfalzer (29), Sam Verelst (34) und Edgars Homjakovs (30) die Führung der Memminger sogar auf 9:1 aus, bevor Samuel Mantsch (22) sechs Sekunden später für Leipzig den Endstand von 2:9 markierte.

Bereits am Dienstag hatten die IceFighters zuhause einen eindrucksvollen 7:3-Sieg gefeiert – trotz einer Schussstatistik von 27:62! Nachdem die ersten beiden Drittel ausgeglichen verliefen, sorgten Treffer von Detig, Fredrik Alasaari (30) und Yannic Bauer (23) für den Ausgleich in der Best-of-5-Serie.

Memmingen war zuvor durch einen 6:2-Heimsieg in Führung gegangen.

Am Sonntag (18 Uhr) haben die Leipziger im heimischen anona ICEDOME die Chance auf den zweiten Heimsieg. Sollte dies gelingen, steht am Dienstag das entscheidende Spiel in Südbayern an. Der Sieger zieht ins Viertelfinale ein und behält die Chance auf den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse DEL2.