Heimniederlage! IceFighters-Saison endet vorzeitig
Leipzig – Im vierten Aufeinandertreffen war Schluss: Die KSW IceFighters Leipzig scheitern in den Playoffs der Oberliga. Das entscheidende Spiel gegen den klar favorisierten ECDC Memmingen verloren die Kufencracks am Sonntagabend deutlich mit 2:7 (0:1 ; 1:2 ; 1:4).
Den frühen Treffer für den Zweitplatzierten der Oberliga Süd erzielte Felix Beauchemin-Brassard bereits in der 9. Minute. Im zweiten Spielabschnitt glich Emil Aronsson für Leipzig in der 28. Minute aus.
Doch nur 43 Sekunden später brachte Beauchemin-Brassard die Mannschaft aus Memmingen, die vor 1934 Zuschauern im anona ICEDOME spielte, wieder in Führung. Im Powerplay erhöhten die Gäste durch Brett Ouderkirk auf 3:1.
Im letzten Drittel waren kaum drei Minuten gespielt, als Ouderkirk seinen zweiten Treffer zum 4:1 erzielte (43.). Kurz darauf traf Edgars Homjakovs in doppelter Überzahl zum 5:1 für Memmingen (45.).
Das Team von Trainer Chris Straube, das nichts mehr zu verlieren hatte, zog bei eigenem Powerplay Torwart Eric Hoffmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch nur fünf Sekunden später erzielte Markus Lillich das 6:1 (49.).
Johan Eriksson konnte mit seinem Treffer zum 2:6 in der 50. Minute das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten, bevor Beauchemin-Brassard ins verwaiste Tor zum 7:2-Endstand traf. Insgesamt fielen in den vier Spielen beeindruckende 38 Tore – durchschnittlich fast zehn pro Partie.
Für die KSW IceFighters, die in der Oberliga Nord-Grundrunde den siebten Platz belegten und anschließend in der Zwischenrunde 2 auf Rang zwei landeten, ist die Saison somit beendet. Memmingen hingegen zieht ins Viertelfinale ein.