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Eispiraten-Flügelspieler Zikmund hofft, in zwei Wochen wieder aufs Eis zurückzukehren

Crimmitschau – Wer während des Spiels gegen Regensburg von der Pressetribüne aus das Geschehen verfolgte, spürte eine gewisse Wehmut in Bezug auf das Eishockey. Ladislav Zikmund (30) und Tim Lutz (25) mussten erneut als Zuschauer mitfiebern. Seit Wochen fehlen nicht nur sie den Eispiraten. Auch Vinny Saponari (35) und Mirko Sacher (34) gehören zu den wichtigen Ausfällen.

Immerhin besteht eine vorsichtige Hoffnung, dass das Heimspiel am Freitag gegen Bietigheim das vorletzte ohne Zikmund sein wird. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte der tschechische Flügelstürmer in zwei Wochen wieder im Kader stehen.

„Mein Hauptziel ist es derzeit, vollständig zu genesen und die Vorgaben der medizinischen Abteilung konsequent umzusetzen. Gesund zu werden hat für mich oberste Priorität. Aber wenn alles gut läuft, hoffe ich, so bald wie möglich wieder mit dabei zu sein“, erklärt „Ziki“.

Was fiel ihm schwerer: Bei minus zwölf Grad auf der kalten Sitzbank neben den Teamkollegen zu frieren oder nicht selbst aufs Eis zu dürfen? „Die Kälte war auf jeden Fall hart, aber ganz ehrlich: Viel schwieriger war es für mich, dem Team nicht helfen zu können. Mit der Kälte kann man sich arrangieren, aber nicht Teil des Spiels zu sein, ist viel schwerer“, berichtet der Eispiraten-Stürmer.

Bislang muss die Mannschaft von Trainer Tuores noch ohne den kämpferisch starken 30-Jährigen auskommen – und dennoch ihre Playoff-Ambitionen unter Beweis stellen.

Zikmund meint: „Ich denke, wir arbeiten hart und zeigen viel Charakter. Natürlich gibt es immer Dinge, die man verbessern kann, aber ich sehe uns auf einem guten Weg.“