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Eispiraten Crimmitschau: Wirkt sich der Innsbruck-Effekt aus?

Crimmitschau – „Der volle Fokus liegt auf dem Spiel am Mittwoch“, erklärte Jussi Tuores (36) unmittelbar nach der letzten Partie der Hauptrunde gegen die Wölfe Freiburg (2:3 n.V.). Die Eispiraten streben den Einzug in die Play-offs an, doch dafür müssen sie in der „Best-of-three“-Serie gegen die Lausitzer Füchse, die den Heimvorteil genießen, mindestens einmal das gegnerische Eis erobern.

Bislang war das Auswärtseis für sie tabu: Die Spiele in der Fremde gingen deutlich mit 2:5 und 2:6 verloren. Ein Spieler, der diese Serie durchbrechen soll und dessen Verpflichtung die Play-off-Hoffnungen stärkt, ist der Neuzugang Benjamin Corbeil (24).

Der Kanadier wechselte Anfang letzter Woche vom HC Innsbruck zu den Eispiraten – dem Verein, von dem man im Januar 2025 bereits Corey Mackin (30), den aktuellen Goldhelm, nachverpflichtet hatte. Corbeil füllte die letzte Kontingentstelle im Kader. Diese war lange Zeit freigehalten worden, um im Falle eines Abstiegs in die Play-downs möglicherweise die Torhüterposition abzudecken.

Corbeil gab sein Debüt am vergangenen Wochenende gegen Kaufbeuren sowie in Freiburg. „Er hat am ersten Wochenende eine hervorragende Leistung gezeigt, vor allem wenn man bedenkt, dass er erst am Montagabend angekommen und nur zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert hatte. Ich schätze, was er mitbringt: Schnelligkeit, defensive Stabilität und Disziplin“, lobte Headcoach Jussi Tuores.

Corbeil wurde in eine Reihe mit den beiden Top-Scorern Mackin und Dylan Wruck (33) eingegliedert und konnte in den ersten beiden Spielen jeweils mit einem Tor und einer Vorlage überzeugen.

„Es macht Spaß, mit den beiden zusammen zu spielen“, sagte Corbeil über seine Reihe und ergänzte: „Sie bringen viel Erfahrung mit und unterstützen mich mit ihren Tipps dabei, mich schneller in dieser Liga zurechtzufinden.“