Eispiraten Crimmitschau: McGauley brennt auf das Spiel gegen Kassel
Crimmitschau – Tim McGauley (30) zeigt sich beeindruckt davon, wie sein Team trotz eines reduzierten Kaders alles gibt und sich präsentiert: „Ich finde es großartig, wie unsere Mannschaft auftritt – auch mit begrenzten personellen Ressourcen kämpfen wir bis zum Ende.“
Ohne den Topscorer Corey Mackin (30) agierte der 30-Jährige in der ersten Sturmreihe gemeinsam mit Dylan Wruck (33) und Dominic Walsh (36). Steht die Fortsetzung am Freitagabend gegen die Kassel Huskies und am Sonntag in Weißwasser an?
„‚Wrucky‘ und ‚Walshy‘ sind zwei technisch versierte Angreifer, die dich auf dem Eis stets mit dem Puck anspielen können“, lobte der Kanadier. „Ich denke, ich muss noch besser darin werden, mich freizulaufen und ihnen mit dem Puck mehr Raum zu verschaffen. Unsere Reihe entwickelt sich stetig weiter und mit jedem Spiel verstehen wir besser, wie der andere agiert.“
Ein Beispiel für ihr Zusammenspiel zeigte sich am Sonntag gegen Freiburg, als er und Wruck einen sehenswerten Konter zum 1:0 erzielten. „Ich spiele erneut in einer neuen Formation mit neuen Teamkollegen. Es ist manchmal eine Herausforderung, schnell eine eingespielte Chemie zu entwickeln, doch insgesamt bin ich zufrieden mit unserer Reihe. Wir hatten noch nicht über längere Phasen Druck in der Offensive, schaffen aber Chancen und gute Möglichkeiten, ohne in der Verteidigung zu viel zu riskieren“, fasst McGauley zusammen.
In den kommenden Tagen stehen einige wichtige Partien an. Besonders das Derby am Sonntag im Fuchsbau rückt in den Fokus, bei dem Ole Olleff (29) voraussichtlich seinen 500. Einsatz für die Eispiraten feiern wird. Crimmitschau möchte die Füchse im Playoff-Rennen auf Distanz halten.
Der Schwerpunkt von McGauley liegt jedoch auf dem Duell gegen seinen ehemaligen Club: „Wir treffen auf ein starkes Team aus Kassel. Jeder Einzelne wird gebraucht, um dringend benötigte Punkte zu sichern. Wichtig ist, dass wir ihnen keine einfachen Chancen durch Ballverluste oder unnötige Strafen schenken.“