Eispiraten Crimmitschau: Der Sahnpark bebt dank Wruck und Trepanier
Crimmitschau – Zu keinem Heimspiel der Eispiraten waren bisher so viele Einsatzkräfte vor Ort wie beim 2:1-Erfolg (1:0, 0:0, 0:1) in der Verlängerung gegen die Wölfe aus Freiburg am Sonntag. Feuerwehr, Rettungssanitäter und DLRG mischten sich unter die rund 3800 Zuschauer, darunter etwa 1950 Kräfte, die beim 4. Blaulichttag im weitläufigen Sahnpark gut zu erkennen waren.
Die Bedeutung ihres täglichen Einsatzes wurde gleich zu Spielbeginn deutlich: Ein medizinischer Notfall auf den Rängen sorgte sofort für eine gespannte Stille – man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
Erst Mitte des ersten Drittels kehrte die Heinekurve mit lautstarker Unterstützung zurück. Auf dem Eis ging es dann direkt zur Sache: Ein Zwei-auf-eins-Konter über Tim McGauley, der den Puck an Dylan Wruck weiterleitete – 1:0 (14. Minute).
Die Eispiraten dominierten das erste Drittel weiter, doch im Abschluss fehlte die nötige Effektivität. Dafür war an der Bande endlich wieder Bewegung durch Ladislav Zikmund zu sehen. Zwei Monate nach seiner Handverletzung gegen Weißwasser feierte der Flügelstürmer ein äußerst kämpferisches Comeback. Der Tscheche zeigte großen Einsatz, genau solche Spieler brauchte das intensive Spiel, das Freiburg 2:26 Minuten vor Schluss im Powerplay durch Shawn O'Donnell ausglich. Die Verlängerung musste entscheiden!
Im anschließenden Abnutzungskampf behielt Sebastian Streu den Überblick und fand Maxim Trepanier, der den Sahnpark in Ekstase versetzte.