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Eispiraten nach Niederlage im Topspiel mit Gesprächsbedarf gegenüber den Schiedsrichtern

Crimmitschau – Nach der 1:3-Niederlage (0:1, 1:0, 0:2) der Eispiraten gegen Tabellenführer Krefeld Pinguine am Sonntagabend hatten Headcoach Jussi Tuores und Kapitän Dominic Walsh einiges mit den Unparteiischen zu klären.

Das Duell auf Augenhöhe entwickelte sich zu einem spannenden Spitzenspiel, wobei die Referees eine sehr großzügige, teilweise sogar übermäßig nachsichtige Linie verfolgten. Krefeld nutzte dies besser aus und ging nach einem nicht geahndeten Foul an Walsh durch Davis Vandane (7.) in Führung.

Auch im weiteren Verlauf sorgten einige Schiedsrichterentscheidungen – oder deren Ausbleiben – für Unmut bei den Spielern und Zuschauern. Als die Unparteiischen zum zweiten Drittel zurückkamen, wurden sie von lauten Pfiffen empfangen.

Auf dem Eis zeigten die Eispiraten eine kämpferische Reaktion. Torhüter Christian Schneider hielt sein Team durch mehrere herausragende Paraden im Spiel, während Krefelds Oliver Mebus (33.) unglücklicherweise die Scheibe ins eigene Netz lenkte. Louis Brune erhielt den Treffer gutgeschrieben.

Doch erneut sorgten die Schiedsrichter für Diskussionen: Die Entscheidung, Mario Scalzo wegen Stockschlags zu bestrafen, passte nicht zur zuvor gezeigten Linie. Dank einer starken Strafzeiten-Überbrückung der Gastgeber blieb es beim 1:1 vor dem letzten Drittel.

Im Schlussabschnitt bewies dann Krefeld, warum sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Zack Dybowski (44.) vollendete eine präzise Kombination zum Führungstreffer am langen Pfosten. Die Eispiraten um Goldhelm Corey Mackin bemühten sich, konnten jedoch keine weiteren Chancen mehr herausspielen. Matthew Santos (59.) erzielte schließlich das 1:3 per technischem Tor.