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Pre-Playoff-Derby mit Niederlage! Eispiraten stehen nun vor zwei Matchbällen

Weißwasser/Oberlausitz – Das erste Duell der Pre-Playoff-Serie zwischen den Füchsen und den Eispiraten erfüllte voll und ganz die Erwartungen an ein packendes Derby: Ein turbulentes Auf und Ab im ersten Drittel, ein zäher Kampf im zweiten und dritten Abschnitt sowie eine nervenaufreibende Verlängerung von neun Minuten. Am Ende schaffte Weißwasser noch die Wende und siegte in der Overtime mit 3:2 (2:2, 0:0, 0:0).

Was für eine spektakuläre Achterbahnfahrt bot sich im ersten Abschnitt! Crimmitschau ging zunächst mit 2:0 in Führung, doch die Füchse antworteten innerhalb von nur 14 Sekunden und glichen aus.

"Das ist Playoff-Eishockey – ein ständiges Auf und Ab", beschrieb Eispiraten-Kapitän Corey Mackin den wilden Start. Dieser Satz würde auch perfekt zu einer Achterbahn passen – denn genau so fühlten sich die ersten 20 Minuten an: Anschnallen und festhalten!

Adam McCormick spielte einen exakten Pass in den Slot zu Neuzugang Benjamin Corbeil (8.), der zum 0:1 einnetzte. Philipp Kuhnekath (18.) erhöhte, und auch nach Videobeweis blieb der Treffer gültig. Die Füchse jedoch ließen sich davon keineswegs aus der Ruhe bringen.

Adam Brady (18.) und Clarke Breitkreuz (19.) drehten die Partie im Handumdrehen. Unglaublich! Im Fuchsbau brach daraufhin Ausnahmezustand aus.

Das Nervenkostüm der Gäste wurde durch den doppelten Rückschlag kurz vor der Pause jedoch nicht erschüttert. Im Mittelabschnitt vergab Verteidiger Gregory Kreutzer (40.) die Chance zur erneuten Führung, als sein Schuss von der blauen Linie nur knapp am Pfosten vorbeiging.

Im letzten Drittel hatten die Eispiraten leichte Vorteile, nutzten ihre Gelegenheiten jedoch nicht, und einmal verhinderte Füchse-Verteidiger Kyle Havlena (44.) mit einer großartigen Rettungsaktion einen Gegentreffer. Noch war er nicht zum letzten Mal entscheidend beteiligt.

Die Füchse starteten in der Verlängerung mit viel Energie und setzten das Forechecking effektiv ein. Sie bestimmten das Tempo, während Crimmitschau einige Zeit benötigte, um ins Spiel zu finden.

Schließlich fiel der entscheidende Treffer: John Broda hielt die Scheibe im Angriffsdrittel und passte zurück zu Havlena, dessen Schuss von der blauen Linie von Lennard Nieleck vor Torwart Kevin Reich verdeckt wurde, der dadurch kaum reagieren konnte – Spiel gedreht, und der Fuchsbau explodierte vor Freude.