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Eispirat Büsing nach Niederlage gegen Düsseldorf: „Wir müssen uns zurückkämpfen!“

Crimmitschau – Unglaublich, aber wahr: Kevin Reich (30) musste am Sonntag zwar nur ein Gegentor mehr hinnehmen als der Düsseldorfer Torhüter, dennoch unterlagen die Eispiraten mit 3:5.

Dieser ungewöhnliche Spielverlauf resultierte aus einer spektakulären Endphase, in der Trainer Jussi Tuores (36) beim Spielstand von 1:2 den Torhüter vom Eis nahm – woraufhin innerhalb von lediglich zwei Minuten fünf (!) Tore fielen.

Besonders fatal war in dieser Schlussphase, dass zwei Gegentreffer fielen, obwohl man selbst mit einem zusätzlichen Feldspieler und sogar einer Überzahl agierte.

In einem Fall stand es sogar sechs Crimmitschauer gegen drei Düsseldorfer. „Im Moment läuft bei uns einfach nichts zusammen, wie das leere Tor bei sechs gegen drei eindrucksvoll zeigt“, brachte Justin Büsing (22) die Problematik auf den Punkt.

Tuores ging noch weiter: „Am Wochenende gelang uns in Unterzahl kein einziges Tor, obwohl wir ausreichend Chancen hatten.“ Alle drei eigenen Treffer erzielten die Eispiraten in Überzahl.

Dennoch muss auch betont werden, dass elf Gegentore an einem Wochenende – also im Schnitt 5,5 pro Spiel – definitiv zu viel sind, um erfolgreich zu sein. Über die gesamte Saison hinweg liegt der Schnitt bei 2,9 Gegentoren pro Partie. „Wir stecken in einer Lage, aus der wir uns herauskämpfen müssen“, ist sich Büsing bewusst.