zurück

Ausgleich für die Eispiraten? Füchse wollen den Sack zumachen!

Weißwasser/Crimmitschau – Jetzt zählt’s! Nach dem 3:2-Erfolg in der Verlängerung durch Kyle Havlenas Schuss von der blauen Linie in der 69. Minute halten die Füchse zwei Matchbälle in der Hand. Den ersten davon gilt es für die Eispiraten am Freitagabend (19:30 Uhr) im Pre-Playoff-Spiel abzuwehren, um ihre Hoffnungen auf einen Einzug ins Viertelfinale am Leben zu erhalten.

Im Sahnpark ist alles bereit! Bis Donnerstag waren bereits rund 4000 Karten verkauft, Crimmitschau steuert auf eine ausverkaufte Halle mit 5222 Plätzen zu. Was das bedeutet? Ein Stadion, in dem die Ohren klingeln, wenn die Fans in der Heine- und Attacke-Kurve voll hinter ihrem Team stehen. „Wir müssen diese Energie aufsaugen und unsere Intensität steigern, um in der Serie zu bleiben“, betonte Trainer Jussi Tuores (36).

Genau diesen Schwung benötigt Crimmitschau jetzt – ebenso wie die Lehren aus dem ersten Spiel, in dem man trotz einer 2:0-Führung im ersten Drittel binnen nur 14 Sekunden den Ausgleich kassierte. Kurz nach dem letzten Tor der Eispiraten in der 17. Minute drehten Adam Brady (30) und Clarke Breitkreuz (34) mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck das Spiel.

„So etwas darf uns in engen Partien nicht passieren, dass wir durch die nächsten beiden Chancen noch das 2:2 hinnehmen müssen“, kritisierte Tuores. Sein Gegenüber Christof Kreutzer (58) beschrieb die erwartete intensive Derby-Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Er bewertet den Heimvorteil in der Serie als wichtig, mahnte aber vor dem schwierigen Spiel im Sahnpark: „Egal ob auswärts oder zuhause – man muss immer bereit sein. Jedes Spiel wird sehr intensiv.“

Dass das Team von Kreutzer nach einem 0:2-Rückstand zurückkam, erfüllte den Coach mit Stolz: „Wir haben die nötige Energie gefunden, das zeichnet unser Team aus. Dennoch gibt es Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Jetzt gilt es, schnell zu regenerieren und wieder voll einsatzbereit zu sein.“

Beide Trainer an der Bande sowie die Fans auf den Rängen können Einfluss nehmen, entscheiden müssen es jedoch die Spieler auf dem Eis. „Wir müssen unsere Chancen konsequent nutzen. Auf jeden Fall sind wir bereit für Freitagabend“, erklärte Eispirat Dylan Wruck (33).

Es könnte erneut bis spät in die Nacht gehen, falls es wie am Mittwochabend zur Verlängerung kommt.