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Eispiraten Crimmitschau: Befreiungsschlag durch reduzierten Spielstil

Weiden – „Mein erster Sieg in Weiden, und der war dringend notwendig“, atmete Eispiraten-Trainer Jussi Tuores (36) nach dem 2:1-Erfolg (2:0, 0:0, 0:1) gegen die Blue Devils Weiden tief durch. Am späten Dienstagabend gelang seiner Mannschaft endlich der ersehnte Befreiungsschlag.

Da die Konkurrenz zeitgleich ebenfalls Punkte liegen ließ, verschaffte sich das Team etwas Luft im Kampf um die Play-down-Plätze. „Wir haben das Spiel sehr einfach gestaltet, viele Schüsse aufs Tor gebracht und wurden für diesen Plan belohnt“, erklärte Verteidiger Felix Thomas (37) mit Blick auf die Führung, die Crimmitschau durch Tore von Till Michel (3.) und Louis Brune (16.) erspielte.

Das Stichwort „einfach“ bezog sich vor allem auf das kleine Aufgebot von nur drei Reihen, das erneut äußerst begrenzt war.

„Mit dem reduzierten Kader haben wir alles gegeben, im ersten Drittel zwei schnelle Treffer erzielt und anschließend defensiv stark agiert, sodass wir kaum Chancen zuließen“, erläuterte Ole Olleff (29) den entscheidenden Erfolgsfaktor.

Mit zwei Vorlagen sicherte er sich zudem verdient die Auszeichnung als bester Spieler des Spiels.

Erst im letzten Abschnitt wurde es etwas wackelig, als die Kräfte verständlicherweise nachließen.

Auch Tuores zeigte sich anschließend bei der Pressekonferenz erleichtert, dass man sich im Gegensatz zu den vorherigen Begegnungen im Schlussdrittel nicht aus der Ruhe bringen ließ.