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Eislöwen-Neuzugang Spink enthüllt in Dresden ein süßes Geheimnis

Dresden – Mit dem schwarzen Baseballcap verkehrt herum auf dem Kopf und dem Eislöwen-Trikot übergezogen, stand Tylor Spink (33) auf dem Dach des Hauses der Presse und schaute auf seine neue „Heimatstadt“. Nun steht fest: Der Wechsel des Kanadiers bedeutet sportlich zwar einen Abstieg, bietet jedoch die Möglichkeit, etwas Großes zu erreichen …

Am Mittwoch gab die DEL bekannt, dass Krefeld als Meister der DEL2 auch wirtschaftlich so gut dasteht, dass der Aufstieg gesichert ist. Gleichzeitig ist der Abstieg der Eislöwen als Tabellenletzter in der DEL besiegelt. Für den Stürmer beginnt damit zusammen mit seinem Bruder Tyson (33) eine neue Ära!

Zum ersten Mal seit sechs Jahren treten die Zwillinge in der zweiten Liga an. Warum wagen sie diesen Schritt, obwohl sie als Topstürmer in der DEL etabliert sind?

„Ich hatte sechs tolle Jahre in Schwenningen und liebe die Stadt, doch manchmal ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen“, erklärte Tylor mit Blick auf Dresden. „Unser Ziel ist es, mit Dresden erfolgreich Eishockey zu spielen.“

Ob er durch seine lange Zeit in Deutschland die Möglichkeit auf einen deutschen Pass hat, ist für den 33-Jährigen zweitrangig: „Mein Fokus liegt auf dem Sport, aber sollte es klappen, wäre das schön. Für mich zählen vor allem die großartigen Jahre hier in Deutschland.“

Diese Zeit ist noch längst nicht vorbei – vielmehr soll sie in der Elbmetropole gemeinsam mit seinem Bruder ein neues Kapitel beginnen. In Tylors Leben sind es sogar zwei Veränderungen: „Meine Frau Sophee erwartet ein Kind.“ Ob Junge oder Mädchen, wissen die 30-Jährige und er noch nicht: „Wir wollen uns überraschen lassen.“ Seinem Bruder folgt er dabei nach: „Tyson wurde im November Vater.“

Kein Wunder, dass Tylor motiviert ist, noch eine Schippe draufzulegen. Die beiden sind echte Zwillingsbrüder durch und durch. „Unsere Frauen machen sich immer darüber lustig, wie unzertrennlich wir sind“, schmunzelt Spink.

In Dresden werden sie allerdings nicht zusammen wohnen. Von klein auf macht ihnen das gemeinsame Essen aber das Leben leichter: „Wir bestellen oft dasselbe Gericht.“ Und wie kann man die beiden auf dem Eis unterscheiden? An der Rückennummer: Tylor trägt die 90, Tyson die 96 – und dazu schießt Tyson mit links.

Nach dem kurzen Aufenthalt in Dresden reist Spink zunächst zurück nach Kanada. Den Sommer verbringt er ganz typisch mit Training, Golf und Zeit mit der Familie – sowohl in der Heimat als auch in Deutschland …