Die Eisbären sichern sich den Sieg beim DEL Winter Game 2026 gegen die Eislöwen
Dresden – Dank einer herausragenden Leistung von Liam Kirk haben die Eisbären Berlin das DEL Winter Game 2026 gegen die Dresdner Eislöwen für sich entschieden. Vor 32.248 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion erzielte Kirk zwei Tore und sorgte nur 14 Sekunden nach Beginn der Verlängerung für den entscheidenden 3:2-Endstand.
Der Tabellenletzte aus Dresden zeigte zuvor über die gesamte Spielzeit eine starke und ebenbürtige Leistung und lag zweimal in Führung. Am Ende gelang es dem Team von Trainer Gerry Fleming jedoch nicht, diese Vorsprünge bis zum Schluss zu verteidigen.
Endergebnis:
Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin 2:3
1:0 Tomas Andres (25. Minute), 1:1 Liam Kirk (34. Minute), 2:1 Alec McCrea (54. Minute), 2:2 Ty Ronning (58. Minute), 2:3 Liam Kirk (61. Minute)
Zuschauerzahl: 32.248
In unserem Liveblog begleiten wir Euch vor, während und nach dem spektakulären Event.
Serge Aubin, Cheftrainer der Eisbären Berlin: „Was für ein großartiges Ereignis und ein unvergessliches Erlebnis für Spieler, Trainer und das gesamte Team. Es war beeindruckend, als wir zum Warm-up auf das Eis kamen und die Fans die Stimmung anheizten. Die Eislöwen haben sehr diszipliniert gespielt und uns alles abverlangt. Wir hatten alle unseren Spaß und ich bin stolz auf meine Mannschaft, die am Ende den Ausgleich erzielte. Unsere Schlüsselspieler waren zur Stelle, als wir sie gebraucht haben.“
Gerry Fleming, Trainer der Dresdner Eislöwen: „Dieses Event war einfach unglaublich – sowohl für uns Trainer als auch für die Spieler und ihre Familien. Ich könnte nicht stolzer auf unsere Organisation sein, wie engagiert hier alle mit Leidenschaft gearbeitet haben. Die Atmosphäre war elektrisierend. In den letzten drei Spielen hätten wir ein besseres Ergebnis verdient. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, aber es scheint so, als würden Fehler bei uns immer sofort bestraft. Für unsere Torhüter war es besonders schwierig bei diesen kalten Bedingungen. Natürlich hätten wir gern die drei Punkte mitgenommen, aber ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“
Nach nur 14 Sekunden in der Verlängerung war die Entscheidung gefallen. Liam Kirk erzielte erneut das Tor zum 3:2-Endstand.
Die reguläre Spielzeit ist somit beendet, jetzt folgt die Verlängerung. Fünf Minuten Drei-gegen-Drei, wer zuerst trifft, gewinnt. Sollte kein Tor fallen, entscheidet das Penaltyschießen.
Ty Ronning sorgte in der 58. Minute mit einem eiskalt verwandelten Abpraller für den Ausgleich zum 2:2.
Unglaublich! Der Tabellenletzte brachte sich in der 54. Minute durch ein traumhaftes Tor von Verteidiger Alec McCrea erneut in Führung. Besonders bemerkenswert: McCrea’s Familie war eigens aus Kalifornien angereist, um dieses besondere Spiel zu erleben.
Im Stadion sorgten die Eisbären-Fans mit Pyrotechnik für zusätzliche Stimmung und zündeten einige Effekte.
Im letzten Drittel erhöhten die Eisbären Berlin enorm den Druck, doch Janik Schwendener, das Schweizer Torwarttalent der Dresdner, zeigte mehrfach starke Paraden. Kein Wunder, ist er doch solche Temperaturen aus seiner Heimat gewohnt – sein bisher kältestes Spiel bestritt er mit Klosters im Eisstadion von St. Moritz bei minus 24 Grad. Heute dürfte ihm daher gut warm sein.
Das entscheidende Drittel läuft – eine Besonderheit gibt es noch: Nach zehn Minuten erfolgt ein erneuter Seitenwechsel.
Die zweite Drittelpause steht bevor. Es steht 1:1, was dem bisherigen Spielverlauf gerecht wird. Die Eislöwen verstecken sich keineswegs, doch der glänzende Liam Kirk von den Eisbären sorgt erneut für Furore. Ein spannendes Schlussdrittel kündigt sich an.
Liam Kirk setzt seine beeindruckende Serie fort: Im neunten Spiel hintereinander trifft er und markiert mit seinem 15. Tor in dieser Reihe den Ausgleich in der 34. Spielminute.
In der 32. Minute probierte es Trevor Parkes mit einem Schuss, doch Eislöwen-Goalie Hildebrand war zur Stelle. Bisher zeigen die Dresdner eine starke Leistung – die Frage ist, ob sie das Tempo 60 Minuten lang halten können. Die Eisbären wirken bislang etwas enttäuschend und finden kein Rezept gegen den Tabellenletzten. Hat der Rekordmeister in der anstrengenden Woche mit dem Spiel am Donnerstag zu viele Kräfte gelassen?
In der 30. Minute kam es zur ersten kurzen Auseinandersetzung zwischen beiden Teams. McCrea, Johansson, Noebels und Tiffels gerieten aneinander. Jeweils ein Spieler musste wegen übertriebener Härte für zwei Minuten auf die Strafbank. Tiffels und Johansson waren betroffen.
Wieder einmal nahmen die Dresdner Eislöwen eine Strafe hin – es war die dritte in diesem Spiel. Oliver Granz musste in der 28. Minute wegen Beinstellens vom Eis.
Jetzt gingen die Eislöwen in Führung: Tomas Andres erzielte in der 25. Minute sein erstes Saisontor, ausgerechnet beim Winter Game, und brachte die Gastgeber in Front.
Die erste Pause ist vorbei, das zweite Drittel läuft.
Die erste Drittelpause ist erreicht, das Spiel steht 0:0. Nach anfänglicher Dominanz der Eisbären kamen die Eislöwen besser ins Spiel und hatten mehrere gute Chancen, sodass sich am Ende eine ausgeglichene Chancensituation ergab. Die Torhüter Janik Schwendener und Jake Hildebrand zeigten auf beiden Seiten starke Paraden.
In der 17. Minute bot Leon Pföderl den Eisbären eine gute Gelegenheit, doch Schwendener hielt erneut. Anschließend hatten die Eislöwen durch Alec McCrea ebenfalls gute Chancen, die Hildebrand entschärfte.
In der 15. Minute erarbeiteten sich die Eislöwen erneut zwei hochkarätige Möglichkeiten durch Austin Ortega, die er jedoch nicht verwerten konnte. Während die Eisbären den Start des Spiels dominierten, verteidigten die Eislöwen mit vollem Einsatz und setzten auf Konterangriffe. Mittlerweile haben sie besser in die Partie gefunden als zu Beginn.
Nach zwölf Minuten überstanden die Eisbären ihre erste Unterzahlsituation. Unmittelbar danach vergab Frederik Tiffels eine Top-Chance, die Schwendener parierte.
In der 10. Minute mussten die Berliner zum ersten Mal auf die Strafbank – Lester Lancaster erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks.
Die Eislöwen kassierten in der 8. Minute ihre zweite Strafzeit, doch erneut hatte Rourke Chartier im Unterzahlspiel eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Hildebrand vereitelte.
Nach sechs Minuten hatten die Eisbären einige gute Chancen, fanden jedoch immer wieder ihren Meister in Eislöwen-Goalie Janik Schwendener. Auf der Gegenseite tauchte Rourke Chartier bei einem Konter als beste Chance auf, doch auch Jake Hildebrand (pariert in der 5. Minute) hielt stark. In der 7. Spielminute gab es die erste Werbeunterbrechung.
Die Anhänger der Eisbären präsentierten zu Beginn eine beeindruckende Choreografie. Von den Fans der Eislöwen war dies jedoch nicht zu sehen, zudem dominierten die Berliner akustisch, da ein Teil der aktiven Dresdner Fangruppen das Spiel boykottierte. Sie lehnen die Event-Atmosphäre eines regulären DEL-Spiels ab.
Das Spiel ist gestartet! Zuvor sorgte René Pape mit seinem Vortrag der Nationalhymne für eine Gänsehaut-Stimmung.
Die Eislöwen gehen hochmotiviert ins Spiel. Vor Anpfiff verlas Gesellschafter und Investor Jens Hewald in der Kabine die Startaufstellung, nachdem Trainer Gerry Fleming seine Mannschaft bereits angefeuert hatte.
Die Einlaufshow hat begonnen und erzählt die Geschichte beider Teams.
Die Spieler sind in den Kabinen, das Licht ist gedimmt, gleich startet die spektakuläre Einlaufshow zum Spiel des Jahres.
Die Mannschaften sind fürs Aufwärmen bereit! Während im Rudolf-Harbig-Stadion „Dynamo“-Klänge erklingen, stammen diese überraschenderweise nicht von den Dresdnern, sondern von den Eisbären Berlin.
Fans aus ganz Deutschland haben sich auf den Weg gemacht, um das Highlight des Jahres zu verfolgen. Auf der Anreise waren Trikots zahlreicher Teams zu sehen, darunter Eispiraten Crimmitschau, Lausitzer Füchse, Kölner Haie, Kassel Huskies, Selber Wölfe, Blue Devils Weiden, Karlsbad, Litvinov, IceFighters Leipzig und Eisbären Regensburg.
Das Blindenradio von Dynamo Dresden kommentiert heute das DEL Winter Game zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin für sehbehinderte und blinde Zuschauer.
Den Stream findet Ihr auf der Website von Mycrocast.
Voll im Style: Trevor Parkes erschien beim Eintreffen zum Spiel des Jahres mit cooler Sonnenbrille.
Das Aufgebot der Eisbären Berlin steht nun fest. Wie erwartet hütet Jake Hildebrand das Tor. Ein vorzeitiges Comeback von Kapitän Kai Wissmann findet nicht statt. Obwohl er gestern beim Training aufs Eis ging, steht er heute nicht im Kader.
Das Eisbären-Team:
30 HILDEBRAND Jake
1 STETTMER Jonas
5 REINKE Mitchell
9 RONNING Ty
10 BERGMANN Lean
12 MIK Eric
17 DEA Jean-Sébastien
18 MÜLLER Jonas
23 BYRON Blaine
33 LEDEN Matej
38 VEILLEUX Yannick
40 GEIBEL Korbinian
43 EDER Andreas
56 NIEMELÄINEN Markus
74 LANCASTER Lester
75 PANOCHA Norwin
77 HÖRDLER Eric
92 NOEBELS Marcel
93 PFÖDERL Leonhard
94 KIRK Liam
95 TIFFELS Frederik
Bei den Dresdner Eislöwen steht Janik Schwendener im Tor. Außerdem sind Jussi Olkinuora und Paul Stocker im Kader.
Das komplette Line-up der Eislöwen:
62 SCHWENDENER Janick
45 OLKINUORA Juho
55 STOCKER Paul
3 MCCREA Alec
8 ORTEGA Austin
9 LEBLANC Andrew
14 CHARTIER Rourke
15 SUESS C.J.
17 BOUMA Lance
19 POSTEL Niklas
20 PISCHOFF Matthias
23 GRANZ Oliver
25 HAMMOND Tariq
32 HENDRESCHKE Ricardo
33 SUVANTO David
47 GORCIK Sebastian
57 JOHANSSON Emil
61 BRAUN Justin
75 RIEDL Bruno
84 PARKES Trevor
91 TURNBULL Travis (C)
92 ANDRES Tomáš
Ohne Einsatz sind Andrew Yogan und Simon Karlsson. Das Spiel leiten die Schiedsrichter Marian Rohatsch und Sirko Hunnius.
Geschafft! Nur wenige Minuten nach der Ankunft der Eisbären am Rudolf-Harbig-Stadion rollte auch endlich der Mannschaftsbus der Dresdner Eislöwen vor.
Genau um 14:50 Uhr erreichte der Dresdner Bus das Stadion, das Zuhause von Dynamo Dresden.
Die Profis der Berliner Eisbären trafen gegen 14:40 Uhr am Rudolf-Harbig-Stadion ein, begleitet von einem Einsatzfahrzeug der Polizei.
Im Herzen des neuen Eislöwen-Sportdirektors Jens Baxmann (40) schlagen zwei Seelen.
18 Jahre lang lief er für die Eisbären Berlin auf, wurde siebenmal deutscher Meister und trug den Spitznamen „Mister Zuverlässig“. Doch heute schlägt sein Herz für seinen neuen Verein, die Dresdner Eislöwen – auch wenn Sohn und Tochter in Eisbären-Trikots anreisen. Vermutlich bekommen sie vom Vater noch eine Eislöwen-Mütze überreicht.
Bemerkenswert: Beide Teams trugen bereits bei den Trainings schwarze Streifen im Gesicht. Aufgrund der besonderen Licht- und Reflexionsverhältnisse bei diesem Outdoor-Game dienen diese als Schutz vor Blendung.
Großer Einsatz! Die Verantwortlichen der Eislöwen – Geschäftsführer Maik Walsdorf (38), Sportdirektor Jens Baxmann (40) und Leiter Sponsoring & Ticketing Steve Maschick – halfen am Samstagvormittag persönlich beim Schneeräumen, damit die Technik frei bleibt und das Spiel planmäßig stattfinden kann.
Viele waren überrascht, als beim ersten Training der Eisbären am Freitagnachmittag plötzlich Kapitän und Verteidiger Kai Wissmann (29) das Eis in Dresden betrat.
Der ehemalige Eislöwe hatte sich bei der Pressekonferenz im Juni, als das Winter Game angekündigt wurde, voller Vorfreude gezeigt. Schließlich hatte er mit seinem früheren Team bereits 2016 ein solches Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion erlebt.
Im August jedoch riss er sich die Achillessehne und hat bisher kein Spiel absolviert. Dennoch nominierte ihn Nationaltrainer Harold Kreis (66) für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Kreis erklärte, Wissmann könnte bis zum Trainingslager in Bozen noch vier bis fünf Ligaspiele bestreiten.
Heute würde es das sechste Spiel bedeuten, ein Comeback wäre somit überraschend. Die Eisbären hatten in dieser Saison mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, doch mit Wissmann wären sie wieder komplett. Auch Starspieler Ty Ronning ist wieder fit und gab bei der 3:4-Niederlage am Donnerstag in Iserlohn sein Comeback.
Für das DEL Winter Game 2026 zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin werden rund 32.000 Zuschauer erwartet. Seit Freitag fällt in der sächsischen Landeshauptstadt kräftiger Schnee, zum Anpfiff werden deutliche Minusgrade prognostiziert.
Folgende Hinweise sollten Stadionbesucher beachten:
Herzlich willkommen an diesem wundervollen Wintertag aus Dresden! Wir begleiten Euch heute mit unserem Liveblog rund um das Mega-Event, berichten vor dem Spiel, währenddessen und anschließend über alle wichtigen Ereignisse.