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Stürmer verlässt die Eislöwen endgültig und wird beim Absteiger zum Top-Transfer

Dresden – Noch immer ist nicht endgültig geklärt, in welcher Liga die Dresdner Eislöwen in der kommenden Saison antreten werden. Dennoch wurde bereits am Donnerstag eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Stürmer Andrew Yogan (34) wird die sächsische Landeshauptstadt endgültig verlassen.

Der US-Amerikaner, der voraussichtlich mit dem DEL-Abstieg konfrontiert ist, schließt sich dem ESV Kaufbeuren an. Dies bestätigten beide Vereine am Mittag offiziell.

Bereits im Februar hatten sich ihre Wege vorübergehend getrennt. Yogan und die Eislöwen hatten vereinbart, dass der 34-Jährige die laufende Spielzeit bei den Stavanger Oilers in der norwegischen Eliteserie zu Ende spielt – acht Partien vor Saisonende.

Eine Rückkehr nach Dresden nach Saisonende war zunächst noch denkbar, doch in jüngsten Gesprächen wurde diese Option verworfen.

„Andrew hat während seiner Zeit in Dresden sowohl sportlich als auch persönlich wichtige Impulse gesetzt und maßgeblich zum Meistertitel beigetragen“, würdigte Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann seinen Abschied.

Yogan war im Sommer 2024 vom EV Regensburg nach Dresden gewechselt und hatte mit 19 Toren sowie 24 Vorlagen in 37 Hauptrundenspielen und zusätzlich sieben Treffern plus zwölf Assists in 17 Playoff-Einsätzen einen großen Anteil am Aufstieg der Dresdner in die DEL.

„Ich bin dem Klub dankbar für die Unterstützung und die Verbundenheit, die ich in Dresden erfahren durfte. Viele positive Erinnerungen nehme ich mit und wünsche dem Standort und den Fans nur das Beste“, sagte der Linksschütze selbst.

In der kommenden Saison wird Yogan den Eislöwen allerdings nicht gegenüberstehen, denn Kaufbeuren ist nach der vergangenen Spielzeit in den Play-downs aus der DEL2 in die Oberliga abgestiegen.

Beim Allgäuer Verein besetzt er eine von drei möglichen Ausländerpositionen und gilt daher als absoluter Top-Transfer.

„Er ist ein erstklassiger Spieler und wird ein zentraler Baustein in unserer Mannschaft sein“, zeigte sich ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert begeistert.

Damit übernimmt Yogan quasi die Rolle des früheren Eislöwen-Kapitäns Travis Turnbull (39), der die „Jokers“ nach ihrem Abstieg verlassen hatte.