DEL oder DEL2: Eislöwen-Sportdirektor Baxmann ist auf alle Szenarien vorbereitet
Dresden – Spätestens in etwa zehn Tagen wird bei den Dresdner Eislöwen mehr Gewissheit herrschen. Bis zum 17. Mai müssen die Krefeld Pinguine ihre Unterlagen bei der DEL einreichen, falls der DEL2-Meister den Aufstieg anstrebt.
In der Zwischenzeit arbeitet Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann (41) an seinen Planungen für die kommende Mannschaft. Aktuell richtet sich sein Augenmerk vor allem auf die DEL2. In Bezug auf einen möglichen Verbleib in der DEL erklärte Baxmann: „Sollte dies eintreten, müssten wir die Lage neu einschätzen und einige Anpassungen vornehmen.“
Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Düsseldorfer EG abgestiegen ist, ist man in Dresden weiterhin auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Offizielle Verträge bei den Eislöwen besitzen derzeit: Torwart Janick Schwendener (33), die Verteidiger Ivan Komirist (17), Gregory Kreutzer (25), Felix Krüger (18), Bruno Riedl (23) sowie David Suvanto (31). Im Angriffsteam sind Tomas Andres, Sebastian Gorcik (beide 30), Ricardo Hendreschke, Connor Korte (beide 23), Drew LeBlanc (36) und Lukas Buschbeck (17) fest eingeplant. Insgesamt ergibt das zwölf Spieler.
„Wir werden eine ausgewogene Mischung finden, um die offenen Positionen zu besetzen, und die Aussichten sind gut“, so der 41-Jährige. Konkreter als bloße Spekulationen sind die Rückkehr von Tom Knobloch nach Dresden, Fabian Hegmann (25), der als zweiter Torwart vorgesehen ist, sowie die Verpflichtung der kanadischen Stürmer Adam Helewka (30) und Kyle Topping (26).
Trainer Bo Subr (45) wird vermutlich Alec Alroth (25) aus Ravensburg mitbringen. Zudem verfügt mit Jan Nijenhuis (24) ein ehemaliger Pinguin über Erfahrungen bei Ravensburg und den Füchsen. Weiterhin bleiben Oliver Granz (28), Simon Karlsson (32) und Dane Fox (32) im Team – allerdings mit dem wichtigsten Vorbehalt: Sollte es tatsächlich zum Abstieg der Eislöwen kommen.
Die Vorschriften in der DEL2 sind streng: Im Spieltagskader müssen sechs Spieler unter 24 Jahren sein, davon zwei sogar unter 21, und statt neun Ausländern dürfen maximal vier eingesetzt werden.
„Unser Ziel ist es, den Kader nicht unnötig zu vergrößern. Wir wollen eine gute Teamchemie und höchstens zwei zusätzliche Spieler“, erklärt Baxmann im Hinblick auf die DEL2.
Nachverpflichtungen sind dort jederzeit möglich – anders als in der DEL. Deshalb halten sich die Eislöwen aktuell mit Neuverpflichtungen zurück, solange die Ligazugehörigkeit nicht endgültig feststeht und der Kader noch entsprechend angepasst werden muss.