Findet der Umbruch nicht statt? Eislöwen bereiten sich auf die DEL2 vor!
Dresden – Maik Walsdorf (38), Geschäftsführer der Eislöwen, stellt sich der Realität und spricht acht Spiele vor Ende der Hauptrunde offen über den Abstieg aus der DEL: „Wir verfügen nicht über die Qualität, um die Liga zu halten. Uns ist klar, dass wir in der kommenden Saison in der DEL2 antreten werden!“ Nun liegt es an dem neuen Sportdirektor Jens Baxmann (40), den Kader zu gestalten. Wird es zu einem Umbruch kommen?
Wahrscheinlich nicht! Denn neben den offiziell für die Saison 2026/27 verpflichteten fünf Spielern – Felix Krüger (18), Bruno Riedl (23), Tomas Andres (29), Sebastian Gorcik (30) und Janick Schwendener (33) – besitzen noch weitere Akteure einen gültigen Vertrag. Baxmann durfte diese Namen nicht preisgeben, betonte aber: „Wir respektieren die bestehenden Verträge und müssen bei einzelnen Spielern noch abwägen.“
Als ehemaliger DEL-Spieler und Meister hat er festgestellt, dass einige Eislöwen zwar nicht das Niveau der Top-Liga erreichen, „aber in der DEL2 nicht zwangsläufig schwach sind. Das Ziel ist es, eine jüngere, schnellere Mannschaft mit mehr Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen zu formen. Nur mit Technik allein wird es schwierig.“
Er hat „ein Gesamtbild im Kopf“ und möchte „ein stimmiges Teamkonzept entwickeln“, wobei er auch Gespräche über neue Rollen mit den betroffenen Spielern führen will.
Vorher soll die Trainerfrage geklärt werden. Coach Gerry Fleming (58) verfügt lediglich über einen Vertrag für den Klassenerhalt. Bleibt er im Amt? „Wir werden mit ihm sprechen, um seine Sichtweise zu erfahren. Danach treffen wir eine Entscheidung.“
Als Neuerung plant der Sportdirektor, einen Torwarttrainer einzustellen. Ob es künftig einen oder zwei Co-Trainer geben wird, ist noch offen. Petteri Kilpivaara (40) bleibt weiterhin für die Athletik verantwortlich. Am Ende steht das Ziel fest: der Wiederaufstieg! Das Budget soll etwa sieben Millionen Euro betragen.