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Eislöwen schlagen bei sächsischem Konkurrenten zu: Ex-Profi wird neuer Sportdirektor!

Dresden/Weißwasser – Zum Jahresbeginn haben die Dresdner Eislöwen einen neuen Sportdirektor verpflichtet, der vom regionalen Rivalen kommt: Jens Baxmann (40) wechselt von den Lausitzer Füchsen an die Elbe.

Dies gab der in der DEL abstiegsbedrohte Club am Samstag offiziell bekannt. Zuvor wurde der Vertrag des ehemaligen Profispielers in Weißwasser einvernehmlich aufgelöst.

„Mit Jens Baxmann übernimmt eine Persönlichkeit die Position des Sportdirektors, die nicht nur über umfangreiche DEL-Erfahrung aus ihrer aktiven Zeit verfügt, sondern auch mit der DEL2 und der aktuellen Situation bestens vertraut ist“, erklärte Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.

Ein besonderer Dank gelte außerdem Füchse-Chef Dirk Rohrbach, der den Wechsel vom Lausitzer Rivalen ohne Hindernisse möglich gemacht habe.

„Ein solcher Transfer ist keineswegs selbstverständlich. Durch einen offenen und fairen Dialog konnten wir gemeinsam eine Lösung finden, die zeigt, wie sächsische Vereine trotz langjähriger Rivalität zum Wohle des Sports zusammenarbeiten können“, fügte Walsdorf hinzu.

Baxmann verbrachte während seiner aktiven Karriere 18 Jahre bei den Eisbären Berlin, mit denen der Verteidiger siebenmal den deutschen Meistertitel errang. Außerdem absolvierte er 39 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.

Im Jahr 2022 beendete er seine Laufbahn bei den Füchsen, die ihn zunächst als Berater in Ostsachsen weiterbeschäftigten. Nach Abschluss seines Fernstudiums im Sportmanagement übernahm er schließlich die Position des Sportlichen Leiters.

In Dresden tritt „Baxi“ nun die Nachfolge von Matthias Roos (45) an, der im Zuge der sportlichen Krise Ende November zusammen mit dem Aufstiegstrainer Niklas Sundblad (53) seinen Posten räumen musste.

In der JOYNEXT-Arena wird der gebürtige Wernigeröder genug Arbeit vorfinden, denn er muss den Verein sowohl auf den möglichen Abstieg als auch auf ein mögliches Klassenerhaltswunder vorbereiten.

„In Dresden stehen wir vor einer großen Herausforderung, bei der wir in den nächsten Wochen zwei sportliche Planungsszenarien durchdenken müssen. Was es bedeutet, alles für den Verbleib in der Liga zu geben, habe ich als Spieler in Iserlohn selbst erlebt – mit dem enormen Druck, den Zweifeln, aber auch dem besonderen Zusammenhalt, der in solchen Situationen entsteht“, blickte der 40-Jährige voraus.