Überraschung! Das größte Projekt bei den Eislöwen für die kommende Saison
Dresden – Wenn man Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf (38) nach der größten Herausforderung für die bevorstehende DEL2-Spielzeit fragt, fällt seine Antwort unerwartet aus!
„Sporteurope.TV“, erklärt der 38-Jährige. Sein Ziel ist es, durch die Übertragung der Heimspiele möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das erhöht die Attraktivität für potenzielle Sponsoren. Bei MagentaSport verfolgten bis zu 250.000 Fans die Spiele im Löwenkäfig.
Solche Zuschauerzahlen sind beim DEL2-Streaminganbieter nicht realisierbar, dennoch strebt Walsdorf an, „unter die Top 3 der DEL2“ zu kommen. In der Aufstiegssaison der Eislöwen war man dort noch nicht vertreten. Deshalb ist mehr personeller Einsatz gefragt.
„Wir wollen das Arena-TV stärker integrieren, mehr Interviews produzieren und ein kleines Studio einrichten“, erläutert Walsdorf. „Uns ist bewusst, dass dies eine große Aufgabe darstellt.“
Ein weiteres Thema ist die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für die Geschäftsstelle. Eigentlich bräuchte Walsdorf „doppelt so viele Mitarbeiter“, derzeit müssten sie aber „bei anderen mit am Tisch arbeiten“.
Die Zeit läuft, die erste Stelle im Bereich Sponsoring ist bereits ausgeschrieben. Außerdem soll bis zum 30. April entschieden sein, ob der ehemalige Sportdirektor Matthias Roos (45) in einer anderen Funktion bei den Eislöwen bleibt – beispielsweise als Leiter der Geschäftsstelle, was eine sinnvolle Lösung wäre.
Walsdorf setzt sich dafür ein, fragt sich jedoch: „Möchte Matthias weiterhin in Dresden bleiben?“