Dresdner Eislöwen: In Mannheim wird wohl ein Wunder notwendig sein
Dresden – Eines steht fest: Unabhängig davon, wie es sportlich bei den Eislöwen derzeit läuft und ob das Wunder des Klassenerhalts noch gelingt, wird der Start ins Jahr 2026 ein echtes Highlight werden.
Und zu jedem Fest gehören schließlich Wunder und Geschenke. Bereits am Freitag ab 19.30 Uhr in Mannheim? Das Team von Gerry Fleming (58) reiste am Donnerstag per Bus an. Am Spieltag selbst folgen über 600 Fans mit einem Sonderzug: Um 11.19 Uhr verlässt dieser den Hauptbahnhof und soll kurz vor 18 Uhr in Mannheim eintreffen. Von dort führt ein Fanmarsch zur SAP Arena.
„Die Löwen sind die Mannschaft, die von Anfang an mehr Einsatz zeigt und daher auch verdient gewinnt“, so der MagentaSport-Kommentator nach dem Spiel in Frankfurt. Dabei war nicht Flemings Team gemeint, sondern die Gastgeber. Diese Einschätzung trifft jedoch den Nagel auf den Kopf und verdeutlicht, woran die Eislöwen zum Jahreswechsel 2026 arbeiten müssen.
Auch Dresdens Co-Trainer Craig Streu (57) zeigte sich in Hessen enttäuscht: „Die Special Teams haben den Unterschied gemacht. Wir erzielen kein Tor in Überzahl, Frankfurt hingegen zwei.“ Dabei war gerade diese Stärke zuletzt das Markenzeichen seiner Mannschaft. Vor dem Aufeinandertreffen hatte es in sieben Situationen fünf Überzahltore gegeben!
Ausgerechnet im wichtigsten Spiel des Jahres 2025 lief bei den Eislöwen nichts zusammen – sie wirkten müde und lustlos.
Am Freitag steht nun die Begegnung in Mannheim an! Bisher gab es gegen die Adler nur Niederlagen (0:3 und 1:3). Es wird Zeit, dieses Spitzenteam zugunsten der Fans zu bezwingen. Dabei ist es besonders wichtig, diszipliniert zu bleiben und Strafen zu vermeiden. Mannheim verfügt über das beste Powerplay der Liga mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von 34 Prozent.
Vielleicht erklingt im Sonderzug ja der Song von Katja Ebstein, „Wunder gibt es immer wieder – heute oder morgen, können sie gescheh’n“, in Dauerschleife und wird zum Ohrwurm bei den Eislöwen, falls am 15. März der Klassenerhalt tatsächlich noch gelingt ...