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Walsdorf zufrieden: „Ein starkes Signal für Dresden, die Eislöwen und den Eishockey-Standort“

Dresden – Geschäftsführer Maik Walsdorf (38) und sein Team von den Dresdner Eislöwen sowie der Sportwerk GmbH hatten seit dem 19. Dezember intensiv am Aufbau desWinter Game gearbeitet. Trotz der Niederlage gegen die Eisbären Berlin kann das Event als voller Erfolg gewertet werden.

Im Interview mit TAG24 berichtet Walsdorf, wie zufrieden er mit dem ersten Winter Game der Eislöwen in der DEL ist und wie sehr ihn das Ergebnis schmerzt.

TAG24: Herr Walsdorf, wie lautet Ihr Resümee nach dem Winter Game, zu dem 32.248 Zuschauer aus ganz Deutschland angereist sind?

Maik Walsdorf: „Vor dem Spiel hätten wir das Ergebnis vielleicht akzeptiert. Rückblickend, besonders weil wir zwei Minuten vor Schluss den Ausgleich kassiert haben, trübt das natürlich das Gesamtbild etwas. Ein Heimsieg hätte dem Event noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Dennoch war die Veranstaltung grundsätzlich hervorragend. Wir haben erneut Werbung gemacht – für Dresden, für die Eislöwen und den hiesigen Eishockey-Standort. Mit den Eisbären Berlin hatten wir zudem einen äußerst starken Gegner, der der medialen Reichweite des Events nochmal einen deutlichen Schub verliehen hat.“

TAG24: Nach den langen Vorbereitungsmonaten fällt Ihnen jetzt die Last von den Schultern?

Walsdorf: „Beim abschließenden Feuerwerk konnte ich endlich für zwei Minuten innehalten und das Geschehen ruhig auf mich wirken lassen, ganz ohne Ablenkung. Das war sehr emotional für mich, ein Traum ist ein Stück weit Wirklichkeit geworden. Ich bin äußerst zufrieden – auch wenn man als Sportler natürlich immer gewinnen möchte.“

TAG24: Das war Ihr drittes Winter Game, hat die Veranstaltung am Samstag eine neue Qualitätsstufe erreicht?

Walsdorf: „Definitiv, nicht zuletzt weil wir jetzt auf einem anderen Level agiert haben. Der Standort genießt in der deutschen Eishockey-Szene großes Ansehen, was sich auch darin zeigt, dass wir das Winter Game direkt nach dem Aufstieg zugesprochen bekommen haben. Alles lief reibungslos, was keinesfalls selbstverständlich ist. Ich glaube, mit dem Feuerwerk, Olaf Schubert und dem umfangreichen Rahmenprogramm haben wir neue Akzente gesetzt.“

TAG24: Wie lautet Ihre sportliche Bilanz?

Walsdorf: „Wir haben immerhin den ersten Punkt gegen die Eisbären ergattert. Sportlich bewegen wir uns dadurch auf einem ganz anderen Niveau und genießen eine andere Wahrnehmung – ganz ohne damit den früheren Winter Games gegen Weißwasser (2016 und 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion, Anm. d. Red.) zu nahe treten zu wollen.“

TAG24: Wie sieht der Abbau nach dem Event aus?

Walsdorf: „Wahrscheinlich sind wir am Dienstag komplett aus dem Stadion raus. Danach hoffen wir, dass die SGD am Samstag hier die Punkte einfahren kann.“