Rückkehr nach über acht Monaten Pause: Eishockey-Torwart aus den Birken überrascht mit besonderem Detail
Krefeld/Dresden – Etwa achteinhalb Monate nach seinem Aufstieg mit den Dresdner Eislöwen in die DEL feierte Eishockey-Keeper Danny aus den Birken (40) am Dienstagabend sein Comeback in der DEL2. Dabei stand der ehemalige Nationaltorhüter für die Krefeld Pinguine zwischen den Pfosten.
Der gebürtige Düsseldorfer hatte zu Beginn des Jahres bei dem Spitzenreiter der zweiten Liga einen neuen Vertrag unterschrieben und kehrte nach einer langen Pause wieder aufs Eis zurück.
Während des Spiels gegen den ESV Kaufbeuren fiel ein besonderes Detail auf: seine Maske! Diese trug noch seine frühere Nummer 30, mit der er in Dresden aufs Tor ging. Außerdem zierte das Design des Helms das Logo der Eislöwen sowie die Silhouette der sächsischen Landeshauptstadt.
Für die Pinguine läuft aus den Birken nun mit der Rückennummer 33 auf und soll die Mannschaft beim erneuten Aufstieg in die DEL unterstützen. Er vervollständigt das Torwart-Trio und stand am Dienstag beim 7:2-Sieg gegen Kaufbeuren zum ersten Mal im Kasten. Obwohl sein Team zunächst mit 0:1 und 1:2 zurücklag, drehte es das Spiel und sicherte sich den Erfolg.
Aus den Birken erhielt 23 Schüsse auf sein Tor, konnte 21 davon parieren und erzielte somit eine Fangquote von 91,3 Prozent. Ein beeindruckendes Comeback, auch wenn der 40-Jährige weiß, dass er nach der langen Pause noch einiges aufholen muss.
"In den vergangenen Monaten habe ich die meiste Zeit abseits des Eises zu Hause verbracht, da wir gerade renovieren. Ich habe viel Eishockey im Fernsehen geschaut", erzählt er und ergänzt: "Man kann aber auch viele andere schöne Dinge erleben."
Aus den Birken soll nicht nur ein zentraler Baustein für den Aufstieg sein, sondern in der kommenden Saison auch als Torwarttrainer – idealerweise in der DEL – tätig werden. Dass er sich für den Spielbetrieb auf höchstem Niveau nicht mehr fit genug fühlt, hatte er nach dem Aufstieg mit den Eislöwen realistisch eingeschätzt. Er betont, dass das Tempo in der Eliteliga inzwischen einfach zu hoch für ihn sei.
Dresden wird dennoch eine wichtige Station in seiner Karriere bleiben, denn mit dem Aufstieg schaffte er es, Meistertitel in drei verschiedenen Ligen zu gewinnen. An seine Maske knüpft er schöne Erinnerungen – aktuell wird eine neue für ihn angefertigt, deren Fertigstellung jedoch noch aussteht.
Sein Trainer Thomas Popiesch (60), der von 2009 bis 2015 sieben Jahre lang an der Bande der Eislöwen stand, dürfte das nicht weiter gestört haben. Gemeinsam wollen beide nun das erreichen, was den Eislöwen im Jahr 2025 gelang: den Aufstieg in die DEL.