Eispiraten-Trainer Tuores nach der Niederlage gegen Regensburg: „Wir waren zu 95 Prozent auf Kurs“
Crimmitschau – Langsam trennt sich die Spreu vom Weizen. Während sich Krefeld, Kassel und Rosenheim an der Spitze absetzen, gewinnen auch Vorjahresfinalist Ravensburg sowie Regensburg zunehmend an Fahrt. Die Eispiraten hingegen schieden aus den Play-offs aus und haben nur noch sechs Punkte Vorsprung auf die Play-down-Region.
„Wir haben zu 95 Prozent gut gespielt, doch es fehlte das kleine Quäntchen, um die Leistung auf 100 Prozent zu bringen. Das zeigte sich sowohl bei unseren Torchancen als auch bei den Gegentoren“, zog Coach Jussi Tuores (36) nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Regensburg sein Fazit.
Über 52 Minuten versuchten die Eispiraten vergeblich, die Eisbären zu knacken, bevor sie schließlich den Führungstreffer erzielten und zumindest einen Punkt mitnahmen. Tuores kommentierte: „Um gegen Regensburg zu gewinnen, muss man konstant volle Leistung bringen, besonders da dies zum zweiten Mal in Folge nicht gelungen ist.“
Der Cheftrainer hatte dabei die Reihen umgestellt: Dylan Wruck (33) kehrte zurück in die Formation mit Corey Mackin (30) und Dominic Walsh (36). Lange Zeit hatte die Top-Reihe Schwierigkeiten, doch im entscheidenden Moment bereitete sie mit dem Ausgleichstreffer von Adam McCormick (25) den Weg zum 2:2.
Die Reihe um Tim McGauley (30) zeigte Einsatz und erzielte das Tor durch Robin Veber (22). Dennoch betonte Tuores: „Wir benötigen mehr Konstanz und mehr Treffer aus der zweiten und dritten Reihe.“