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Unfassbares Durcheinander bei Eishockey-Match: Plötzlich geraten Kinder aneinander

Hershey (USA) - Schon früh flogen die Fäuste! Dass es im Eishockey abseits des sportlichen Wettkampfs auch einmal turbulent zugehen kann, ist bekannt. Doch bei einem Spiel der Hershey Bears in den USA waren die Zuschauer überrascht, als plötzlich mehrere Kinder auf dem Eis handgreiflich wurden.

Wie das Portal „USA Today“ berichtet, kam es am Samstag beim AHL-Duell zwischen den Gastgebern Bears und den Cleveland Monsters zu diesem bemerkenswerten Zwischenfall.

Im Rahmen der Veranstaltung „Mites on Ice“, was übersetzt „Winzlinge auf dem Eis“ bedeutet, erhalten Nachwuchsteams regelmäßig die Gelegenheit, für kurze Zeit im Mittelpunkt zu stehen.

Die U8-Auswahl der Central Penn Panthers, die für dieses Show-Spiel aufgeteilt wurde, nutzte die Möglichkeit jedoch, um für ordentlich Wirbel zu sorgen: Über mehrere Minuten schubsten sich die Kinder auf dem Spielfeld, gingen wild aufeinander los oder rangelten miteinander, ohne dass ein Erwachsener eingriff.

Daraufhin sah sich die verantwortliche Atlantic Amateur Hockey Association (AAHS) veranlasst, eine Stellungnahme abzugeben: „Unsere Partner, die Liga sowie der Verein untersuchen den Vorfall und werden geeignete Disziplinarmaßnahmen gegenüber den involvierten Spielern und Betreuern ergreifen“, hieß es darin.

Gleichzeitig bezeichnete die AAHS die Auseinandersetzung als „inszeniert“, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Auch die Hershey Bears sowie die Central Penn Panthers äußerten sich inzwischen zu dem Ereignis.

Die Panthers erklärten: „Die Sicherheit, das Wohlergehen und ein positives Erlebnis für alle Teilnehmer – insbesondere für die jungen Spieler – haben bei uns oberste Priorität.“ Derzeit werde intern untersucht, wie es zu dem Vorfall genau kam.

Die Bears betonten hingegen, dass das Geschehen „weder die Werte des Sports noch die Standards widerspiegelt, die wir von unseren jungen Athleten erwarten“.

„Eishockey muss stets regelkonform gespielt werden, wobei die Sicherheit an erster Stelle stehen muss“, so der AHL-Klub weiter.