Was passiert hier gerade? Polizei und Feuerwehr liefern sich wilde Prügelei
New York (USA) – Während die einen für Sicherheit und Ordnung sorgen, löschen die anderen Brände, doch bei einem Benefiz-Eishockeyspiel in den USA flogen zwischen Polizisten und Feuerwehrleuten die Fäuste ordentlich.
Beim traditionellen Duell zwischen dem New York Police Department (NYPD) und dem New York Fire Department (NYFD) vor ausverkaufter UBS Arena in der US-Metropole am Sonntag kam es auf dem Eis zu einem regelrechten Handgemenge.
Kurz vor dem Ende der Partie, als die Polizisten mit 3:2 in Führung lagen, eskalierte eine Szene vor dem Tor plötzlich. Sofort stürzten sich alle Spieler aufeinander, während weitere Akteure von der Bank hinzu eilten.
Das Tumult dauerte etwa drei Minuten, in denen sich die Kontrahenten kräftig prügelten. Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll damit zu tun, das Chaos zu beenden, letztlich gelang es ihnen, die Streithähne zu trennen.
Den Sieg konnten die Beamten der Polizei nicht mehr aus der Hand geben. Wer die Faustkämpfe letztlich für sich entschied, blieb jedoch unklar.
Emotionale Ausbrüche sind bei diesem besonderen Aufeinandertreffen keine Seltenheit – auch die 52. Ausgabe bildete hier keine Ausnahme.
Die Erlöse des Spiels kommen einem wohltätigen Zweck zugute. Überraschend: In diesem Jahr verlief die Partie vergleichsweise ruhig und fair.
„Die Jungs arbeiten drei Tage am Stück, gehen direkt vom Eishockeytraining zurück zur Arbeit, schlafen im Büro, auf Stühlen oder im Auto auf dem Parkplatz. Sie verzichten auf Überstunden, Zeit mit der Familie und tauschen Schichten“, schilderte der Kapitän der Polizeimannschaft gegenüber dem Portal Outkick die intensive Vorbereitung auf das Match.
Nun darf sein Team den prestigeträchtigen Sieg über die Feuerwehrleute ein ganzes Jahr lang feiern.
Bis zum nächsten Aufeinandertreffen werden sie bei Einsätzen, bei denen beide gefragt sind, wieder gemeinsam zusammenarbeiten.