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Vom Vaterglück zum Abschied: Nächster Eislöwe verlässt Dresden

Dresden – Seit Freitag heißt es für Andrew Yogan (34): „God dag!“ Der Stürmer hat die Eislöwen hinter sich gelassen und schließt sich dem norwegischen Serienmeister Stavanger Oilers an. Dennoch wird Dresden für ihn immer eine besondere Bedeutung behalten …

Der ehemalige Angreifer der Eislöwen erwischte den richtigen Moment. Seine Partnerin Sabrina brachte vor Kurzem in der sächsischen Landeshauptstadt ihre gemeinsame Tochter zur Welt. Zusammen mit dem DEL2-Titel 2025 und seinen ersten Einsätzen in der DEL ist Dresden nun ein wichtiger Abschnitt seiner Karriere.

„Ich bin dem Verein sehr dankbar für die Unterstützung bei meinem Wechsel und nehme viele positive Erfahrungen mit nach Stavanger“, erklärte der US-Amerikaner.

„Andrew hat sowohl sportlich als auch persönlich wertvolle Akzente gesetzt. Nach konstruktiven Gesprächen haben wir eine Lösung gefunden, die ihm erlaubt, die Saison in Norwegen fortzusetzen“, erläuterte Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann (40).

„Für seine zukünftigen Herausforderungen in Norwegen wünschen wir ihm viel Erfolg.“

Der Abgang Yogans setzt die Abwanderungswelle bei den Eislöwen fort – acht Spiele vor dem Ende der DEL-Hauptrunde. Die Anhänger reagierten mit Humor: Auf einen Kommentar, der fragte „Bleibt Schwendi bald allein übrig?“, antwortete jemand prompt: „Schwendi wird die Saison mit dem Regionalliga-Team abschließen.“

Es kursieren zudem Gerüchte, dass Dane Fox (32) nicht nur die laufende Spielzeit beendet, sondern auch in Dresden bleiben könnte. Die Chancen auf die Erlangung eines deutschen Passes stehen gut, wodurch er im kommenden Jahr nicht als Ausländer (maximal vier erlaubt) zählt.

Als Torschütze zählt er in der DEL2 definitiv zu den besten Spielern. Das bewies der Kanadier in der Aufstiegssaison mit 22 Toren und 46 Assists.