800 Iserlohn-Anhänger reisen mit Sonderzug an: Eislöwen freuen sich auf die mitreißende Stimmung
Dresden - Bisher gab es gegen die Iserlohn Roosters zwei knappe Spiele und eine deutliche Niederlage. Am Freitag kommen deren Fans geschlossen mit einem Sonderzug in den Dresdner Löwenkäfig. Für David Suvanto (31) ist das „eine zusätzliche Motivation“!
„Ich finde es großartig, wenn die Anhänger der gegnerischen Mannschaft so zahlreich erscheinen. Das sorgt für eine beeindruckende Atmosphäre“, erklärt der Verteidiger. Rund 800 Iserlohner werden erwartet, während auch der Löwenkäfig im Heimsektor restlos ausverkauft ist. Es bleibt abzuwarten, ob das „Suvi“ den entscheidenden Energieschub verleiht.
Als 600 Dresdner Fans nach Mannheim reisten, setzte er seinen Schlagschuss ein und erzielte sein bislang einziges DEL-Tor.
„Ich hatte danach das Gefühl, mehr Selbstvertrauen zu besitzen. Gegen Iserlohn werde ich eine neue Kelle benutzen“, so der 31-Jährige. Er ist bereit, alles zu geben, um den nächsten Sieg vor heimischem Publikum zu sichern. Zugleich gestand er am Donnerstag: „Es ist frustrierend, wenn man kämpft, als Team gut auftritt und dennoch – wie zuletzt in München – ohne Punkte bleibt.“
Dieses Mal, am Freitag gegen 21.50 Uhr, soll das nicht passieren. Drei Punkte sind das Ziel. Doch ob alle Spieler wirklich alles geben oder manche bereits gedanklich beim möglichen Kader für die nächste Saison sind?
„Ich kann nicht in die Köpfe der Spieler schauen, habe keine Glaskugel“, äußerte Eislöwen-Trainer Gerry Fleming (58). Er versichert jedoch: „Ich werde alles daran setzen, dass die Mannschaft voll und ganz auf das aktuelle Spiel fokussiert bleibt.“
Suvanto brennt darauf, seine volle Leistung – 110 Prozent – abzurufen.