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Der Olympia-Gold-Vierer steht fest: Liebscher-Lucz erneut der Antrieb!

Kienbaum – Die Haut am rechten Daumennagel von Tom Liebscher-Lucz (32) ist eingerissen – ein deutliches Zeichen für das intensive Training des Dresdners. In den letzten Monaten richtete er seinen Fokus wieder voll auf das Kanufahren und wurde für sein Comeback belohnt ...

Und zwar als Teil des Gold-Vierers von 2024. Gemeinsam mit Jacob Schopf (26), Max Rendschmidt (32) und Max Lemke (29) sicherte sich der Dresdner in Paris seine dritte Olympische Goldmedaille.

Im vergangenen Jahr gehörte Liebscher-Lucz nicht zum Spitzenboot. Weniger Training nach den Spielen und mehr Zeit für seine Familie waren die Gründe dafür. Nun meldet sich der 32-Jährige zurück.

Wie fühlt es sich an, wieder im deutschen Top-Boot zu paddeln? „Ein großartiger Moment“, beschreibt der Leistungsträger des Vierers seine Rückkehr. Neun Jahre lang war es für Liebscher-Lucz selbstverständlich, im Boot zu sitzen und Medaillen zu gewinnen, fast so leicht wie Pilze sammeln.

Nach einem Jahr Pause gesteht der siebenfache Weltmeister: „Jetzt weiß ich es viel mehr zu schätzen, wieder mittendrin zu sein.“

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Im Trainingslager in Kienbaum zeigte das weltbeste Team bei den ersten Einheiten vielversprechende Leistungen. „Wir haben Top-Zeiten erzielt“, berichtet der Dresdner. „Am kommenden Wochenende wollen wir beim Weltcup-Auftakt im ungarischen Szeged im Finale eine Medaille holen und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaft sichern.“

Am Samstag gegen 10:13 Uhr wird die Mannschaft Gewissheit haben. Einen Tag später startet Liebscher-Lucz im Einer ebenfalls über die 500-Meter-Distanz: „Mein Ziel ist es, unter die besten fünf zu kommen.“