Gold als großes Ziel! Sächsischer Olympia-Medaillengewinner verlängert seine Karriere um ein Jahr
Dresden – Schenkt sich Axel Jungk (35) 2027 selbst das perfekte Geburtstagspräsent? Am 5. März feiert der Olympia-Zweite vom Dresdner SC seinen 36. Geburtstag. Und sein erklärtes Ziel ist klar: „Endlich Weltmeister zu werden!“
Nach seinem zweiten Podestplatz bei den Olympischen Spielen in Cortina ließ Jungk zunächst offen, wie es für ihn sportlich weitergeht. Nun steht fest: „Ich lege noch ein Jahr drauf. In Lillehammer will ich ganz oben auf dem Treppchen stehen“, so der Bundespolizist. „Nach den Spielen in Peking und der Silbermedaille hat mich die Motivation zeitweise verlassen. Dieses Mal bin ich wieder voll fokussiert.“
Gemeinsam mit Athletiktrainer Stefan Poser erarbeitete er einen neuen Trainingsplan und trainiert derzeit täglich mit großem Einsatz.
„Auf meinem Programm stehen Sprints, Intervalle und Krafttraining“, erklärt Jungk. Seine geliebten Radtouren müssen inzwischen dem Trainingsplan weichen. „Das würde sonst zulasten meiner Schnelligkeit gehen“, bedauert er.
Genau auf diese Schnelligkeit ist der 35-Jährige angewiesen, wenn er am 26. Februar 2027 in Lillehammer seinen vermeintlich stärksten Rivalen – den britischen Olympiasieger und Weltmeister Matt Weston (29) – auf jeden Fall hinter sich lassen will.
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Worauf stützt Jungk sein Selbstvertrauen, nach zweimaligem Olympia- und WM-Silber bei seinem vermutlich letzten Wettkampf endlich Gold zu gewinnen? „Die Bahn liegt mir sehr gut. Beim Weltcup in dieser Saison fehlten mir nur fünf Hundertstelsekunden – und damals bin ich noch nicht mit dem Olympia-Schlitten gefahren“, freut sich der Sachse. Seine Anhänger singen bereits länger: „Niemand wird es wagen, unseren Axel Jungk zu schlagen.“