Prominenter Besuch an Dresdner Schule: DFB-Frauen zu Gast am Gymnasium Bürgerwiese
Dresden – Große Überraschung am Gymnasium Bürgerwiese in Dresden: Nur einen Tag nach dem eindrucksvollen 5:0-Erfolg im WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien statteten fünf Spielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft der Schule an der Parkstraße einen Besuch ab.
Nicole Anyomi, Janina Minge, Stina Johannes (alle 26 Jahre), Jella Veit (20) und Ena Mahmutović (22) sorgten am Mittwochnachmittag bei den Schülerinnen der fünften bis elften Klasse für viel Begeisterung und Freude.
In der Dreifeld-Sporthalle übernahmen die Fußballstars unter anderem eine Trainingseinheit für zwei Mädchen-Fußball-AGs.
Der Besuch kam jedoch nicht ganz unerwartet zustande: Wie Schulleiter Jens Reichel gegenüber TAG24 berichtete, hatte der Sächsische Fußball-Verband (SFV) zuvor eine entsprechende Anfrage gestellt.
Das Gymnasium arbeitet laut Reichel eng mit dem SFV zusammen und unterhält zudem Kooperationen mit dem Zweitligisten Dynamo Dresden. Das Länderspiel der deutschen Frauen hatte tags zuvor im Rudolf-Harbig-Stadion, nur wenige Schritte entfernt, stattgefunden.
Neben der günstigen Lage und den bestehenden Kontakten war es vor allem das fußballerische Können der Schülerinnen, das der Schule diese besondere Ehre einbrachte.
Die Fußballerinnen des Gymnasiums gehören zu den besten Nachwuchsspielerinnen bundesweit. Regelmäßig qualifizieren sie sich für den weltweit größten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, erklärte Reichel stolz und zeigte sich begeistert von der Leistung seines Teams.
Jährlich reisen sie dafür nach Berlin, wo sie gemeinsam mit 15 weiteren Mannschaften um den Titel im Schulfußball kämpfen. Dabei nimmt jedes Bundesland nur mit einem einzigen Team teil.
Nach der Trainingseinheit nahmen sich die Nationalspielerinnen zudem Zeit für Autogramme und Fotos als Andenken.
Im Anschluss beantworteten sie in einer Gesprächsrunde zahlreiche Fragen zu ihrem Alltag als Profifußballerinnen, dem Training, den Reisen mit der Nationalmannschaft sowie dem Zusammenleben im Team.
Für die Schülerinnen war der Besuch der bekannten Sportlerinnen ein unvergessliches Erlebnis, bevor die fünf Athletinnen ihre Reise fortsetzten.