Sohn des Darts-Stars Whitlock kritisiert deutschen Gegner scharf: „Unverschämter Betrug“
Kalkar – Starker Streit bei der Q-School! Beim Qualifikationsturnier für die Profitour im Darts wollte Mason Whitlock (21) den Weg seines berühmten Vaters Simon (56) nachgehen, doch gegen den deutschen Spieler Robin Pietsch war am Dienstag Endstation. Im Anschluss richtete der Australier deutliche Vorwürfe an seinen Kontrahenten.
„So viel taktisches Vorgehen und so dreisten Betrug habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Ehrlich gesagt peinlich“, schrieb der 21-Jährige nach der Partie in seiner Instagram-Story.
Direkt darunter stand lediglich der Name seines Gegners, der sich in der Runde der letzten 128 mit einem deutlichen 5:0 durchsetzen konnte.
Details darüber, wie genau Pietsch angeblich geschummelt haben soll, lieferte der Sohn des WM-Finalisten von 2010 zunächst nicht. In den Kommentaren unter einem weiteren Beitrag brachte Mason Whitlock jedoch etwas mehr Klarheit.
„Der Typ hat das Ausbullen gewonnen, sich umgedreht, mich angesehen und mir direkt ins Gesicht gejubelt. Ihr könnt euch vorstellen, wie es danach weiterging“, schrieb der 21-Jährige.
Einige Nutzer wiesen daraufhin darauf hin, dass dies kaum als Betrug zu werten sei, auch wenn die Aktion vielleicht nicht besonders fair gewesen sei. „Für mich ist es Betrug, wenn man absichtlich versucht, den Gegner aus dem Konzept zu bringen“, konterte Whitlock.
Später entfernte er seine Story jedoch vorzeitig wieder.
Der Traum von der Tour-Card ist für den jungen „Wizard“ trotz der Niederlage noch nicht ausgeträumt. Auch am Mittwoch besteht bei der European Q-School im Wunderland Kalkar an der deutsch-niederländischen Grenze weiterhin die Möglichkeit, sich für die Finalrunde zu qualifizieren.
Und Mason Whitlock scheint nach dem Eklat um das Spiel gegen Pietsch eine klare Ansage gemacht zu haben.
„Ich freue mich schon darauf, die Tränen zu hören“, schrieb er am Mittwoch zu einem Bild seiner drei Darts, versehen mit zwei lachenden Emojis in seiner Story.