Tierische Störung? Luke Littler äußert nach beeindruckendem WM-Sieg einen Verdacht
London – Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich Luke Littler am Samstagabend gegen Gian van Veen (23) zum zweiten Mal in Folge den Weltmeistertitel im Darts gesichert. Auf der Bühne machte dem 18-Jährigen dabei jedoch nicht der flinke Niederländer am meisten zu schaffen, sondern ein kleines fliegendes Insekt. Dennoch hegt "The Nuke" eine klare Vermutung.
Im vierten Satz, als er mit 3:1 führte, unterbrach der junge Engländer plötzlich seinen Wurf und suchte Deckung.
Die berüchtigte Wespe im Alexandra Palace hatte es offensichtlich auf ihn abgesehen und ließ nicht locker. Später attackierte das ungebetene, aber bekannte Insekt sogar noch den Ansager George Noble (57) während dessen letztem Auftritt.
Bei der Pressekonferenz nach seinem Finalerfolg sprach Littler über den Vorfall und die eigenartige "Tradition" im Alexandra Palace. Ein reiner Zufall scheint für das Ausnahmetalent ausgeschlossen.
"Tradition? Hör auf damit!", sagte der frisch gekürte Weltmeister. "Ich habe immer gesagt, dass hier jemand reinkommt und eine Wespe mitbringt. Das habe ich schon lange vermutet und daran halte ich fest."
Wer die Wespe eingeschleust haben könnte, wollte Littler jedoch nicht konkret benennen: Auf die Nachfrage antwortete er lediglich mit "Irgendjemand".
Von der erzwungenen Pause ließ sich der Darts-Star nicht aus dem Konzept bringen. Er dominierte anschließend van Veen mit 7:1, sicherte sich den Titel mit dem deutlichsten Final-Ergebnis seit 2009 und schaffte damit als erst vierter Spieler in der Geschichte des Dartsports den Titel-Hattrick.
"Das fühlt sich einfach großartig an", erklärte Littler im Interview mit Sky Sports nach dem Match. "Ich hätte nie damit gerechnet, aber meine Familie, Freunde und Sponsoren standen immer hinter mir. Deshalb stehen wir jetzt hier."
Doch der Shootingstar der letzten Jahre hat noch lange nicht genug: "Wir müssen dranbleiben, weitere Titel holen. Hier aufzuhören, kommt für uns nicht infrage."