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Skurriles Armdrücken am Darts-Board: Die Stars zeigen plötzlich ihre Kraft

Hildesheim – Selbst langjährige Erfahrung schützt offenbar nicht vor kindischen Spielchen! Bereits vor ihrem Achtelfinale beim Players Championship am Montag in Hildesheim lieferten sich die Darts-Profis James Wade (42) und Mensur Suljovic (53) ein kurioses Kräftemessen, das für amüsante Momente sorgte.

Während des Aufwärmens stellte sich „The Machine“ plötzlich ohne erkennbaren Anlass mit ernster Miene und breitgestellter Brust vor den Österreicher. Suljovic ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, setzte sein Training entspannt fort und schmunzelte dabei.

Im Anschluss bot Suljovic – ganz seinem Spitznamen „The Gentle“ entsprechend – dem Briten zur Versöhnung die Hand an, die Wade jedoch mit Nachdruck ergriff.

Was sich danach entwickelte, hätte auch auf einem Pausenhof stattfinden können: Beide kämpften um die Vorherrschaft im Armdrücken, ließen nicht locker und zogen sich gelegentlich sogar gegenseitig über die Bühne.

Zum Glück endete der ungewöhnliche Schlagabtausch mit beidseitigem Lächeln und einem echten High-Five, bevor es dann sportlich ernst wurde.

Kindisch sind die Pfeilwerfer ohnehin keinesfalls. Erst bei der letzten Weltmeisterschaft gerieten Suljovic und Joe Cullen (36) aneinander, als „The Rockstar“ den Österreicher auf der Bühne wegen seines Verhaltens gar des Betrugs bezichtigte.

In den vergangenen Wochen sorgte Wade aufgrund seiner Nicht-Nominierung für die Premier League für Unmut gegenüber der PDC und löste beim Players Championship im letzten Jahr mit einem Furz-Eklat für Gesprächsstoff.

Das Match an der Dartscheibe gewann Wade mit 6:3 und setzte seinen Lauf anschließend fort: Er besiegte Cullen (6:5), Michael van Gerwen (36, 7:6) und sicherte sich im Finale mit 8:6 den Sieg gegen Nathan Aspinall (34), womit er erfolgreich in die Pro-Tour-Saison 2026 startete.

Auch aus deutscher Sicht gab es erfreuliche Ergebnisse: Gabriel Clemens (42) erreichte das Viertelfinale, wo er gegen Aspinall (1:6) ausschied, während Max Hopp (29) immerhin bis ins Achtelfinale vordrang, das er gegen Cullen (3:6) verlor.