Nach acht Jahren endet die Ära: Ehemaliger CFC-Trainer verlässt Auerbach – droht ein heikler Wechsel?
Auerbach/V. – Der VfB Auerbach, Vertreter der NOFV-Oberliga, und Chefcoach Sven Köhler (60) trennen sich im Sommer nach einer gemeinsamen Zeit von acht Jahren. Dies verkündeten die Vogtländer am Montagabend, nur eineinhalb Wochen vor dem Viertelfinalspiel im Sachsenpokal gegen den FSV Zwickau.
Nach Informationen von TAG24 wird Köhlers nächstes Engagement ausgerechnet beim größten Rivalen, dem VFC Plauen, stattfinden.
Bereits im Januar hatten sich der Verein und der Trainer in offenen und vertrauensvollen Gesprächen darauf geeinigt, die Zusammenarbeit nach der aktuellen Spielzeit zu beenden. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden sportlichen und finanziellen Neuausrichtung.
„Im Hinblick auf die künftige Ausrichtung des VfB planen wir, die Trainerposition zukünftig – wie bei vielen Oberligisten üblich – in Teilzeit zu besetzen. Die Verhandlungen mit einem potenziellen Nachfolger wurden bereits abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen jungen, talentierten Trainer aus der Region“, teilte Auerbach mit.
Die offizielle Vorstellung des neuen Cheftrainers ist für die kommende Woche vorgesehen.
Köhler hatte seine Tätigkeit in Auerbach im Juli 2018 aufgenommen. Zuvor coachte er von März 2016 bis Juni 2017 den damaligen Drittligisten Chemnitzer FC, für den er als Spieler sowohl vor der Wende in der DDR-Oberliga und im Europapokal als auch danach in der 2. Bundesliga sowie in der damals drittklassigen Regionalliga aktiv war.
Als Trainer sicherte er dem CFC zum Abschied im Jahr 2017 den Gewinn des Sachsenpokals.
Bundesweit bekannt wurde Köhler vor allem durch seine bemerkenswert lange Amtszeit als Chefcoach des Halleschen FC von 2007 bis 2015. Dort errang der heute 60-Jährige neben fünf Landespokalsiegen auch den Aufstieg in die 3. Liga im Jahr 2012.