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Weiterer Todesfall im Biathlon: Olympiateilnehmer mit nur 27 Jahren verstorben

Anykščiai (Litauen) – Traurige Nachrichten erreichen uns aus Litauen: Der ehemalige Biathlet Linas Banys ist im Alter von nur 27 Jahren verstorben. Dies gaben seine Familie sowie der litauische Verband am Freitag bekannt.

„Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass wir unseren Bruder, Freund und außergewöhnlichen Menschen Linas verloren haben“, schrieb seine Schwester Rūta Stankevičienė auf Facebook. Sein Bruder Vladas Banys bestätigte den Tod gegenüber dem litauischen Nachrichtenportal LRT. Angaben zur Todesursache oder dem genauen Zeitpunkt von Banys’ Tod machte die Familie jedoch nicht.

Auch der litauische Biathlon-Verband drückte sein Beileid aus und würdigte den Athleten, der seit 2018 für Litauen auf den bedeutendsten internationalen Wettkämpfen angetreten war.

„Wir sprechen den Hinterbliebenen sowie der gesamten Biathlon-Community unseres Landes unser tief empfundenes Mitgefühl aus“, hieß es in einer Mitteilung des Verbands auf Facebook.

Insgesamt bestritt Banys 49 Weltcup-Rennen, nahm an drei Weltmeisterschaften in der Staffel teil und erreichte als Höhepunkt seiner Karriere die Olympischen Spiele 2022, bei denen er in Sprint, Einzel und Staffel konkurrierte.

Im Jahr 2024 beendete der Biathlet, der unter anderem nationale Meistertitel errungen hatte, seine aktive Sportkarriere. Doch das Leben nach der Karriere konnte er leider nur sehr kurz genießen.

Die Trauerfeier für den Litauer ist für Samstag, den 21. März, angesetzt, die Urnenbeisetzung soll am darauffolgenden Tag stattfinden.

Dies ist bereits der nächste tragische Todesfall, der den Biathlonsport innerhalb weniger Monate erschüttert.

Im Juli 2025 kam die deutsche Biathlon-Ikone Laura Dahlmeier (†31) bei einem Kletterunfall im pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben. Ihr Körper konnte bis heute nicht geborgen werden.

Am 23. Dezember 2025 wurde außerdem der norwegische Spitzensportler Sivert Guttorm Bakken (†27) während eines Trainingslagers in Lavazè, Italien, tot in seinem Hotelzimmer von seinem Teamkollegen Johan-Olav Botn (26) aufgefunden.

Die genaue Todesursache ist bislang ungeklärt. Ein Obduktionsbericht der italienischen Behörden, der eigentlich Anfang März veröffentlicht werden sollte, lässt weiterhin auf sich warten.