zurück

Nominiertenliste steht fest: Diese deutschen Biathletinnen erhalten die letzten Weltcup-Tickets

Ruhpolding – Die Entscheidung ist gefallen: Nach intensiven Ausscheidungsrennen am vergangenen Wochenende hat der Deutsche Skiverband die letzten zwei Startplätze im Damen-Biathlon für den Weltcup-Auftakt in Östersund vergeben.

Marleen Fichtner und Anna Weidel werden ab Samstag in Schweden an den Start gehen. Dies teilte der Verband am Montag über Instagram mit. Bereits sicher dabei sind Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Julia Tannheimer und Selina Grotian. Schon vor den Qualifikationsrennen in Ruhpolding wurde zudem ein Startplatz an Janina Hettich-Walz von den Trainern vergeben.

Auch die Besetzungen für den zweitklassigen IBU-Cup stehen fest. Bei den Damen werden in Obertilliach Julia Kink, Stefanie Scherer, Charlotte Gallbronner, Lisa Spark und Sophia Schneider vertreten sein. Überraschend fehlt Johanna Puff, zu deren Nicht-Nominierung äußerte sich der DSV nicht.

Dank des Gesamtweltcup-Siegs von Franziska Preuß in der vergangenen Saison dürfen bei den ersten beiden Weltcup-Stationen sieben Läuferinnen starten, da Preuß ein besonderes Startrecht erlangte.

Bereits letzte Woche hatte der Verband das Weltcup-Team bei den Herren festgelegt. Dieses besteht aus Lucas Fratzscher, Philipp Horn, Simon Kaiser, Philipp Nawrath, Danilo Riethmüller und Justus Strelow.

Unter den nicht berücksichtigten Sportlern finden sich auch bekannte Namen. So sind der WM-Dritte Johannes Kühn, David Zobel und Roman Rees vorerst nur im IBU-Cup aktiv.

Zusätzlich gab der DSV am Montag bekannt, dass Leo Pfund, Elias Seidl und Linus Kesper in Obertilliach an den Start gehen werden.

Für die gesamte Biathlon-Gemeinschaft stellen die Olympischen Winterspiele im Februar 2026 in Mailand und Cortina den Saisonhöhepunkt dar.

Das Teilnehmerfeld in beiden Teams ist extrem stark, weshalb es bis zu den Spielen noch zu weiteren personellen Anpassungen kommen kann. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass der DSV nur fünf Athletinnen für die Olympischen Spiele nominieren wird.

Das bedeutet, dass zwei derzeit nominierte Läuferinnen ihre Hoffnungen auf eine Olympia-Teilnahme vorerst begraben müssen.