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Großer Frust bei zwei deutschen Biathlon-Asse: Darum sind sie so enttäuscht!

Otepää (Estland) – Nach den enttäuschenden Ergebnissen bei den Olympischen Winterspielen im Biathlon, bei denen das deutsche Team lediglich eine Bronzemedaille erringen konnte, wollten sich die Athleten im Saisonfinale noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Doch nach dem Wochenende in Otepää sind zwei deutsche Sportler erneut sichtlich frustriert.

David Zobel äußerte sich am Sonntag auf seinem Instagram-Account: „Momentan bin ich ziemlich enttäuscht und muss das eher ernüchternde Saisonende, trotz einer meiner stärksten Saisons, erst einmal verarbeiten.“

Weder beim Weltcup in Kontiolahti (Finnland) noch in Estland konnte der 29-Jährige überzeugen. „Beim Schießen lief es gut, doch läuferisch konnte ich nicht mehr an meine Leistungen aus Oberhof und Ruhpolding anknüpfen“, erklärte Zobel.

In Finnland trat er nur im Einzelwettbewerb an und erreichte mit zwei Schießfehlern in vier Schießeinlagen nur den 35. Platz. Beim Sprint in Otepää landete er trotz lediglich eines Fehlschusses beim zweimaligen Schießen abgeschlagen auf Rang 60. Im Verfolgungsrennen unterliefen ihm bei vier Schießeinlagen drei Fehler, sodass er als 38. ins Ziel kam.

„Nach zwei enttäuschenden Wochenenden in Kontiolahti und Otepää ist für mich diese Saison vorbei“, verkündete er. Das Saisonfinale in Oslo (Norwegen) wird er somit nicht bestreiten.

Auch Janina Hettich-Walz (29) zeigte sich sehr frustriert. Dabei begann ihr Weltcup-Wochenende in Otepää richtig vielversprechend: Ohne einen einzigen Schießfehler erreichte sie im Sprint einen starken vierten Platz und weckte damit große Hoffnungen für den Verfolger.

Doch ihre gesundheitlichen Probleme bremsten sie im Verfolgungsrennen aus. „Leider konnte ich meine hervorragende Ausgangsposition im Verfolger nicht nutzen. Da ich von Anfang an mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, folgte auf mein bestes Saisonrennen leider eines meiner schwächsten“, schrieb sie am Sonntag auf Instagram.

Zusätzlich beklagte die Mutter einer Tochter die ungewöhnlich hohen Temperaturen in Estland, die an diesem Wochenende bei durchgehendem Sonnenschein um die 12 Grad Celsius lagen.

Im Gegensatz zu Zobel ist die Saison von Hettich-Walz jedoch noch nicht beendet. Nach einer kurzen Erholungsphase plant sie, am kommenden Wochenende beim Weltcup-Finale am Holmenkollen in Oslo wieder an den Start zu gehen.