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Biathlon-Trainer macht Krebs-Erkrankung öffentlich

Oslo (Norwegen) – Eine erschütternde Meldung von Sverre Olsbu Röiseland (35): Der Trainer der deutschen Frauen-Biathlonmannschaft hat bekannt gegeben, dass bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert wurde.

Der 35-jährige Norweger veröffentlichte am heutigen Mittwoch auf Instagram ein Foto aus dem Krankenhaus, auf dem er mit einem Daumen nach oben zu sehen ist, und schrieb dazu: „Die schlimmste Nachricht meines Lebens!“

Die Diagnose erhielt der Ehemann der ehemaligen Biathletin und dreizehnfachen Weltmeisterin Marte Olsbu Röiseland (35), mit der er verheiratet ist und mit der er 2023 einen Sohn bekommen hat, nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.

„Eigentlich wollte ich einfach eine Woche zuhause mit meiner Familie verbringen, etwas zur Ruhe kommen und Zeit für mich haben nach einer turbulenten Phase. Doch stattdessen erhielt ich eine Nachricht, die meine Pläne komplett verändert hat“, schilderte Röiseland, der seit Frühjahr 2022 für den Deutschen Skiverband (DSV) tätig ist.

Dem Trainer zufolge konnte er dank des „hervorragenden Gesundheitssystems“ in Norwegen kurz nach Bekanntwerden der Diagnose einen OP-Termin bekommen. Nach seinen Angaben verlief der Eingriff „sehr gut“ und es gebe „keine Hinweise auf eine Ausbreitung“ der Erkrankung.

Trotz des Schocks durch die Krebsdiagnose und der Operation zeigt er sich optimistisch: „Ich freue mich darauf, bald wieder mit dem Team beim Weltcup dabei zu sein! Zwar noch etwas eingeschränkt, aber bereit für die Arbeit.“

Zum Schluss richtete er einen Appell an seine rund 7000 Instagram-Follower: „Lasst euch untersuchen. Wird die Krankheit früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut.“