Mattuschka-Klub trifft im Berliner Pokalfinale auf Dynamo – Cottbus strebt Erfolg in Brandenburg an
Berlin/Cottbus – Am kommenden Samstag steht in ganz Deutschland erneut der sogenannte „Tag der Amateure“ auf dem Programm, an dem in allen Bundesländern die Sieger der Landespokalwettbewerbe ermittelt werden.
Dieses geballte Fußballereignis wird im Jahr 2026 zum elften Mal live im Ersten übertragen. Die insgesamt 21 Endspiele werden dabei in drei Konferenzen gesendet. Für die meist unterklassigen Mannschaften geht es dabei um nichts Geringeres als den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals.
Der Startschuss fällt bereits um 11.30 Uhr. Gleich in der ersten Konferenz steht das Berliner Pokalfinale auf dem Programm: Im Mommsenstadion begegnen sich die VSG Altglienicke und der BFC Dynamo.
Beide Teams treten in der Regionalliga Nordost gegeneinander an. Nach dem bisherigen Saisonverlauf wird die VSG, bei der die Union-Legende Torsten Mattuschka (45) als Sportlicher Leiter agiert, als leichter Favorit in das Duell gehen – eine Neuauflage des Halbfinals aus dem Vorjahr.
Im Jahr 2025 setzte sich Dynamo mit 3:2 nach Verlängerung durch und sicherte sich anschließend im Finale mit einem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Mahlsdorf den Titel.
Insgesamt treffen die VSG und Dynamo nun zum vierten Mal im Pokalwettbewerb aufeinander. Bisher konnte der BFC zwei dieser Duelle für sich entscheiden.
Zugleich wird auch das Finale in Brandenburg angepfiffen. Im LEAG Energie Stadion empfängt Energie Cottbus den VfB Krieschow.
Das Nachbarschaftsduell in der Lausitz zwischen dem frisch aufgestiegenen Zweitligisten und dem Oberligisten ist jedoch weniger spannend, da Cottbus bereits für die erste Pokalrunde qualifiziert ist und auch der VfB als Finalist automatisch seinen Platz sicher hat.
Für die kleine Gemeinde, die etwa 15 Autominuten westlich von Cottbus liegt, stellt der erstmalige Einzug in den DFB-Pokal den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte dar.
Für Energie Cottbus gilt es nun, nach einer ausgedehnten Aufstiegsfeier auf Mallorca noch einmal alles zu geben. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz (60) hat die Chance, die Saison mit dem Pokalsieg zu krönen.