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Kriminalfall geklärt: Füchse-Trophäe unerwartet im eigenen Keller entdeckt

Von Jordan Raza, David Langenbein

Berlin – Die Polizei hatte lange angenommen, dass die Meisterschale der Füchse Berlin gestohlen und von den Tätern eingeschmolzen wurde. Doch nun gibt es eine überraschende Wendung im Fall.

Die seit einiger Zeit vermisste Meisterschale des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin wurde im eigenen Keller der Vereinsgeschäftsstelle wiedergefunden.

Bei einer Bestandsaufnahme stießen Mitarbeiter laut Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning auf die Trophäe, die hinter Kartons versteckt lag, wie er der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Demnach wurde die Schale bereits im Februar entdeckt. Da die Polizei ein zweites Mal Beweismaterial sichern musste, hielten sich die Füchse bisher mit weiteren Details zurück. Zuvor hatte bereits die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Im November war die Trophäe aus den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle am Gendarmenmarkt verschwunden. Der Verein hatte den Diebstahl angezeigt.

Laut Hanning hatten die Einbrecher einen Generalschlüssel sowie einen Transponder verwendet, um in die Geschäftsstelle einzudringen.

Etwa zwei Monate später nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest. Die Meisterschale wurde bei den Durchsuchungen allerdings nicht gefunden. Zunächst wurde vermutet, dass die Trophäe eingeschmolzen worden sei. Wahrscheinlich versteckten die Täter die Schale im Keller der Geschäftsstelle, um sie später abzutransportieren.

Ligachef Frank Bohmann hatte den Füchsen Berlin bereits eine Ersatz-Trophäe zugesagt. „Diese wird nun nicht mehr benötigt. Der Auftrag wurde storniert“, erklärte Hanning.