Drei verletzte Spieler, drei mit fünf Fouls: Niners nur im ersten Viertel konkurrenzfähig
Chemnitz – Die Niners starteten mit beeindruckenden 30 Punkten im ersten Viertel, doch anschließend ließen die Leistungen deutlich nach. Im ULEB EuroCup kassierten die Chemnitzer am Dienstagabend beim serbischen Meister Buducnost Podgorica die nächste Niederlage: 81:97 (44:60)!
Bereits drei Tage zuvor zeigte das Team von Trainer Rodrigo Pastore (53) einen Einbruch und verlor nach einem schwachen letzten Abschnitt in Oldenburg mit 72:89.
Das letzte Heimspiel im EuroCup findet am kommenden Mittwoch gegen Trento statt. Die Italiener sind bereits für das Achtelfinale qualifiziert, ebenso wie der letzte Gruppengegner Telekom Ankara.
Vermutlich müssen die Niners beide Begegnungen gewinnen, um den Sprung in die nächste Runde zu schaffen.
Nur 90 Sekunden vor Ende des ersten Viertels lagen die Niners mit 28:21 in Führung, doch dieser Vorsprung schmolz schnell dahin. Ex-NBA-Profi Skylar Mays, mit 22 Punkten der beste Werfer auf dem Feld, verkürzte mit einem Distanzwurf kurz vor dem Viertelende auf 29:30. In den anschließenden zehn Minuten legte Podgorica sagenhafte 30 Punkte nach.
"97 Punkte sind einfach zu viel. Wir müssen in der Defensive deutlich besser agieren", resümierte Pastore, der zunehmend ratlos wirkt. Amadou Sow (27), John Newman (26) und Kaza Kajami-Keane (32) sind verletzt, während der aus Jena verpflichtete Eric Washington (32) im EuroCup nicht spielberechtigt ist.
In Podgorica verloren die Niners zudem gegen Ende drei weitere Spieler – Kevin Yebo (29), Roman Bedime (24) und Aher Uguak (27) – wegen ihres fünften Fouls.
Die besten Punktesammler bei den Niners waren Kostja Mushidi (19) und Corey Davis (18).
Nach dem Spiel meinte Pastore: "Wir hoffen, dass bald wieder einige Spieler zurückkehren." Die Lage könnte jedoch eng werden, denn bereits am Samstagabend wartet die nächste Herausforderung auf das personell geschwächte Team. Dann treten die Niners, die in der Bundesliga zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierten, bei den Hamburg Towers an.