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Niners rutschen weiter ab! Nur noch zwei Siege trennen Chemnitz vom Abstiegsrang

Chemnitz – Die Niners Chemnitz erleben in der BBL einen anhaltenden Leistungseinbruch. Die klare 69:86-Niederlage (37:40) bei den Hamburg Towers markiert bereits die fünfte Pleite in Serie. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist inzwischen auf nur noch zwei Siege geschrumpft.

„Das Spiel wurde durch die Rebounds entschieden. Es ist uns nicht gelungen, zweite Chancen zu erzwingen. Die Statistik spricht für sich, da gibt es keine Ausreden – egal, wie viele Spieler uns fehlen“, kritisierte Trainer Rodrigo Pastore (53).

Vor knapp 3000 Zuschauern sammelten die Hamburger 46 Rebounds, Chemnitz kam auf 31. Topscorer bei den Niners waren Kevin Yebo mit 15 Punkten und zehn Rebounds sowie Kostja Mushidi, der ebenfalls 15 Zähler erzielte.

Die Mannschaft von Pastore führte noch mit 34:24, rutschte jedoch in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels ein. Bis zur Halbzeitpause zogen die Towers auf 40:37 davon und bauten ihren Vorsprung nach Wiederanpfiff kontinuierlich aus.

„Ich war zufrieden mit unserem Start. Defensiv standen wir sehr gut und haben die Zone gut abgeriegelt. Leider war das nur von kurzer Dauer. Mit einem Rückstand von drei Punkten gingen wir in die Kabine, obwohl wir das Gefühl hatten, größtenteils das Spiel kontrolliert zu haben“, stellte Pastore fest.

Der Argentinier, der erneut auf drei verletzte Schlüsselspieler verzichten musste und Nike Sibande nach zuletzt schwächeren Leistungen nicht einsetzte, erklärte: „Das ist ein wiederkehrendes Problem. Wenn es nicht läuft, können wir den Negativtrend nicht stoppen und finden nach Auszeiten keine passenden Lösungen.“

Neue Spieler werden nicht mehr hinzukommen, da die Niners ihr Transferlimit bereits ausgeschöpft haben. Der zuletzt verpflichtete Eric Washington (32) konnte in Hamburg nach 33 Minuten Einsatzzeit noch keine entscheidenden Impulse setzen.

Pastore sagte: „Eric hatte bislang nur zwei Trainingseinheiten. Wir hoffen, ihn schnell ins Team zu integrieren. Allerdings wird er nicht alle Schwierigkeiten beheben. Wir müssen rasch als Mannschaft besser werden und mit dem vorhandenen Kader effizienter agieren.“