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EuroCup-Herausforderung für die Niners: Wie verarbeiten die Korbjäger die Pleite in Oldenburg?

Chemnitz – Elf Ballverluste im entscheidenden Schlussviertel – Die Niners-Spieler um Kostja Mushidi (27) konnten nach der klaren 72:89-Niederlage in Oldenburg kaum fassen, was passiert war: „Die ganze harte Arbeit, die wir investiert haben, werfen wir einfach weg“, erklärte Mushidi frustriert.

Während andere Teams im Tabellenkeller der Bundesliga wichtige Erfolge feiern und so dem Abstiegskampf neue Spannung verleihen, zeigt die Formkurve der Chemnitzer im BBL-Wettbewerb klar nach unten. Mit vier Niederlagen am Stück, lediglich sieben Siegen und dem zwölften Rang nach der Hinrunde liegen die Niners von Trainer Rodrigo Pastore deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der Blick in der Tabelle geht derzeit eher nach unten als nach oben.

„Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und führten zeitweise mit zehn Punkten – doch ein Spiel dauert nicht nur 30, sondern 40 Minuten. Diese fehlende Konstanz ist ein Problem, das uns schon die gesamte Saison begleitet und das uns immer wieder eiskalt bestraft wird“, kommentierte Mushidi.

Bevor die Niners am Samstagabend beim Tabellenletzten Hamburg (zuletzt zwei Siege in Folge) antreten, geht es für sie nach Montenegro. Im EuroCup steht am Dienstag um 19 Uhr in Podgorica die vorletzte Auswärtspartie der Gruppenphase auf dem Programm.

Mushidi betonte: „Wir müssen uns die Partie im Videoraum genau anschauen und analysieren. In Oldenburg haben wir gekämpft, doch was sofort ins Auge sticht, sind die vielen Ballverluste. So viele Fehler dürfen einfach nicht passieren. Das müssen wir in Zukunft deutlich ruhiger und konzentrierter angehen.“