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Niners treten gegen Pokalsieger Weißenfels an: Können die Chemnitzer den Schwung aus dem EuroCup mitnehmen?

Chemnitz – Diesen bemerkenswerten Erfolg kann den Niners keiner mehr nehmen: Im Debütjahr im EuroCup haben sich die Chemnitzer unter die besten zwölf Mannschaften vorgekämpft – und das im zweithöchsten europäischen Basketballwettbewerb.

Am Samstagabend um 18.30 Uhr möchte das Team von Trainer Rodrigo Pastore (53) nun auch in der Bundesliga den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Nach fünf Niederlagen in Folge empfangen die Niners in der Messe Chemnitz den Pokalsieger Weißenfels, der seinerseits mit acht Bundesliga-Pleiten am Stück anreist.

Kaum zu glauben: Der Pokalsieger hatte die Saison mit fünf Siegen in Folge eröffnet und lag im Herbst auf dem ersten Tabellenplatz. In letzter Zeit herrschte in Weißenfels jedoch großes Durcheinander.

Der 130 Kilogramm schwere Routinier und BBL-Veteran John Bryant (38) wurde suspendiert. Nach der 84:110-Klatsche gegen Aufsteiger Trier trat Trainer Marco Ramondino (43) zurück. Neuer Geschäftsführer Konstantin Krause verlor sein Amt bereits nach knapp zwei Wochen.

In Chemnitz übernimmt Sportdirektor Silvano Poropat (54) das Coaching beim MBC. In der Hinrunde unterlag dieser mit 90:94 gegen die Niners. Insgesamt hatten die Wölfe aus Weißenfels in den bisherigen elf Bundesliga-Duellen gegen das Team von Pastore kaum Erfolg: Nur einmal konnten sie gewinnen.

Die Niners hoffen auf die Rückkehr ihres Topscorers Kevin Yebo (29), der beim 81:67-Erfolg gegen Dolomiti Trento wegen Krankheit ausfiel. Dass die Chemnitzer auch ohne Yebo starke Leistungen abliefern können, bewiesen sie am Mittwochabend eindrucksvoll.